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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Trauer nach tödlichen ICE-Schüssen in Minneapolis

Minneapolis (Minnesota) - In der US-Metropole Minneapolis haben erneut Bundesbeamte der US-Einwanderungsbehörde ICE einen Menschen erschossen. Sie lösten damit heftige Kritik von demokratischen Politikern und neue Proteste gegen die Abschiebepolitik von US-Präsident Donald Trump aus. Das Heimatschutzministerium erklärte, ein Grenzschutzbeamter habe "Abwehrschüsse" auf einen Mann abgegeben, der sich den Polizisten mit einer Pistole genähert und sich dann "gewaltsam" seiner Entwaffnung widersetzt habe.

US-Flugverkehr wegen Wintersturms weitgehend lahmgelegt

Washington - Ein heftiger Wintersturm hat am Wochenende den Flugverkehr in weiten Teilen der USA lahmgelegt. Mehr als 4.000 Flüge wurden am Samstag gestrichen, für Sonntag waren es nach Angaben des Flugverfolgungsdienstes FlightAware bereits mehr als 9.400 Verbindungen. Große Fluggesellschaften warnten die Passagiere vor plötzlichen Flugplanänderungen. JetBlue strich bis Montag rund 1.000 Flüge, und auch United Airlines sagte vorsorglich zahlreiche Verbindungen ab.

Grüne mit Antrag für mehr Öffentlichkeit in U-Ausschüssen

Wien - Die Grünen haben einen Antrag für mehr Öffentlichkeit in parlamentarischen Untersuchungsausschüssen eingebracht. Wie bereits im APA-Interview angekündigt, sollen U-Ausschüsse in einem ersten Schritt wie bei Gerichtsverhandlungen auch für Interessierte zugänglich sein. Im deutschen Bundestag sei die Anwesenheit der interessierten Öffentlichkeit völlig üblich, argumentierte Fraktionsführerin Nina Tomaselli.

Leichenfund in Niederösterreich - Mann von Pkw erfasst

Leopoldsdorf bei Wien - Nach dem Fund einer Leiche eines Mannes in Leopoldsdorf (Bezirk Bruck/Leitha) in der Nacht auf Samstag lag am Sonntag das Obduktionsergebnis vor. Laut Mitteilung der Landespolizeidirektion Niederösterreich lässt dieses darauf schließen, dass der 24-Jährige infolge eines Verkehrsunfalls tödlich verletzt wurde. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Verkehrsunfalls mit Fahrerflucht laufen weiter, die Polizei bat um sachdienliche Hinweise.

Schwerer Unfall nach Straßenrennen auf der A14

Bregenz/Koblach - Ein Straßenrennen dürfte am späten Samstagabend auf der Rheintalautobahn (A14) bei Koblach (Bez. Feldkirch) zu einem schweren Unfall geführt haben. Ein mit fünf Personen besetzter Pkw kollidierte mit den Leitschienen, offenbar nach einem Beschleunigungsduell mit einem unbekannten Lenker, so die Polizei. Die fünf Insassen wurden leicht verletzt ins Spital gebracht. Die Polizei sucht nun den flüchtigen Fahrer sowie Zeugen des Unfalls.

2025 rund 5.000 Militärtransporte durch Österreich

Wien - Rund 5.000 internationale Militärtransporte sind im abgelaufenen Jahr durch Österreich gelaufen. 22 verschiedene Länder führten nach Angaben des Verteidigungsministeriums Transite durch. Jeder einzelne sei freilich geprüft und "gemäß den Bestimmungen des Truppenaufenthaltsgesetzes sowie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten genehmigt" worden, hieß es.

Außenministerin Meinl-Reisinger reist in die Golfregion

Maskat/Riad/Abu Dhabi - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger beginnt am Montag eine sechstägige Reise in den Oman, nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate. In der Golfregion lege die NEOS-Politikerin ihren "außenpolitischen Fokus auf Wirtschaftschancen für österreichische Unternehmen", hieß es aus ihrem Büro. "Im Mittelpunkt stehen die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, Gespräche zu regionaler Sicherheit und Frieden sowie der Austausch mit Politik und Wirtschaft."

Herkunft und Weltanschauung häufigste Motive für Hate Crimes

Wien - Seit 12. Mai muss die Justiz vorurteilsmotivierte Straftaten genau kategorisieren. Im IT-System muss aufgrund eines Erlasses von Ministerin Anna Sporrer (SPÖ) also das jeweilige Motiv eines Hate Crimes erfasst werden. Am häufigsten sind dabei die Motive nationale/ethnische Herkunft (115 Verurteilungen, 307 Anklagen) und die Ablehnung von westlichen Demokratien (44/151), zeigt eine APA-Anfrage. Besonders häufig richteten sich Hate Crimes 2025 auch gegen Jüdinnen und Juden.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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