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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Getötete in Wiener Pensionistenheim - Frau erstickt

Wien - Eine 87-Jährige, die am Dienstag tot in einem Pensionistenheim in Wien-Döbling aufgefunden worden war, wurde offenbar erstickt. Grausiges Detail: Im Hals der Frau fand man ein Schmuckstück. Das bestätigte die Polizei am Freitag. Derzeit finden Befragungen im nahen Umfeld der Seniorin und in dem Pensionistenheim statt. Weitere Informationen gab die Polizei mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht bekannt.

Junger IS-Anhänger nach Anschlagsplänen in Linz in U-Haft

Linz/Wien - Ein 17-jähriger mutmaßlicher IS-Anhänger mit Anschlagsplänen befindet sich in Linz in U-Haft. Wie das Innenministerium am Freitagabend bekannt gab, wurde der Jugendliche bereits Anfang Dezember festgenommen. Vorangegangen waren gemeinsame Ermittlungen der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) und des Landesamtes Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE). Die Festnahme des österreichischen Staatsbürgers erfolgte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz.

Dänemark sichert Grönland Unterstützung zu

Nuuk/Brüssel - Im Konflikt mit den USA um Grönland stimmt Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen die Bevölkerung der Arktisinsel auf ernste Zeiten ein und sichert ihnen die Solidarität ihrer Regierung zu. Bei einem Besuch in der grönländischen Hauptstadt Nuuk sagte Frederiksen zum Sender DR, sie sei in erster Linie dort, "um der grönländischen Bevölkerung unsere starke Unterstützung aus Dänemark zu zeigen. Es war eine sehr, sehr schwierige Zeit."

Causa Wienwert - Diversion für Ex-ÖVP-Wien-Chef Mahrer

Wien - Richter Michael Radasztics gab dem Antrag von Ex-ÖVP-Wien-Chef Karl Mahrer und seiner Frau auf Diversion gegen Zahlung eines Geldbetrags in der Causa Wienwert statt. Der Ex-Politiker muss rund 46.000 Euro zahlen, seine Frau 17.000 Euro, die belangte PR-Firma 2.500 Euro. Das Ehepaar Mahrer nahm die Entscheidung an. Ein Staatsanwalt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft sah in einer ersten kurzen Stellungnahme keine Gründe, die gegen die Diversion sprechen würden.

5.000 Tote bei Massenprotesten gegen Regime im Iran

Teheran/Jerusalem/Washington - Bei den Massenprotesten im Iran sind Aktivisten zufolge mehr als 5.000 Menschen ums Leben gekommen. Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA verifizierte nach eigenen Angaben vom Freitag bisher 5.002 Tote, darunter 4.714 Demonstranten, 207 Staatskräfte, 42 Minderjährige und 39 Unbeteiligte. Weitere 9.787 Todesfälle würden untersucht. Zudem seien rund 26.800 Menschen festgenommen worden, hieß es in dem Bericht bei HRANA.

US-Hauptstadt Washington ruft wegen Schneesturm Notstand aus

Washington - Die US-Hauptstadt Washington hat wegen des erwarteten heftigen Schneesturms am Wochenende den Notstand ausgerufen. Er gelte für die Hauptstadt (District of Columbia) ab sofort, sagte Washingtons Bürgermeisterin Muriel Bowser am Freitagmittag (Ortszeit). Von der Nationalgarde werden demnach Geländefahrzeuge zur Unterstützung der Einsatzkräfte angefordert.

Greenpeace warnt vor starker Asbestbelastung im Burgenland

Oberwart - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat an mehreren Orten im Südburgenland eine massive Belastung mit krebserregenden Asbestfasern festgestellt. Betroffen sind unter anderem die Klinik Oberwart, der Skatepark Rechnitz und eine Einfamilienhaussiedlung in Neumarkt im Tauchental. Analysierte Materialproben enthielten einen Asbestgehalt von teilweise über 50 Prozent, berichtete Greenpeace am Freitag. Das Land kündigte daraufhin eine "Taskforce" zur Luftqualität an.

Brand in Crans-Montana: Bar-Betreiber aus U-Haft entlassen

Genf - Nach der Brandkatastrophe bei einer Silvester-Party im Schweizer Skiort Crans-Montana ist der Betreiber der Bar nach Kautionszahlung aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Wie das zuständige Gericht im Schweizer Kanton Wallis am Freitag mitteilte, wurde die U-Haft des Barbetreibers Jacques Moretti gegen Zahlung von 200.000 Schweizer Franken (rund 215.000 Euro) aufgehoben. Moretti seien Ersatzmaßnahmen auferlegt worden, um einem bestehenden Fluchtrisiko entgegenzuwirken.

Wiener Börse schließt schwächer

Wien - Die Wiener Börse hat sich zum Wochenausklang schwächer gezeigt. Der ATX gab am Freitag um 0,46 Prozent auf 5.519 Punkte nach. Der heimische Leitindex hatte im Laufe des Donnerstags erstmals die Hürde von 5.500 Zählern übersprungen. Der ATX Prime verlor 0,42 Prozent auf 2.740 Einheiten. Die Aktien des Ölfeldausrüsters SBO gaben um 3,09 Prozent nach. Raiffeisen Bank International verloren 2,21 Prozent. Die Porr gewann 2,79 Prozent. Europas Börsen zeigten sich uneinheitlich.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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