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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Getötete in Wiener Pensionistenheim - Frau erstickt

Wien - Eine 87-Jährige, die am Dienstag tot in einem Pensionistenheim in Wien-Döbling aufgefunden worden war, wurde offenbar erstickt. Grausiges Detail: Im Hals der Frau fand man ein Schmuckstück. Das bestätigte die Polizei am Freitag. Derzeit finden Befragungen im nahen Umfeld der Seniorin und in dem Pensionistenheim statt. Weitere Informationen gab die Polizei mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht bekannt.

Asyl-Anträge gingen 2025 um 36 Prozent zurück

Wien - 2025 hat Österreich einen deutlichen Rückgang bei den Asylanträgen beschert. Gesamt wurden 16.284 Ansuchen gestellt. Das ist ein Minus von 36 Prozent gegenüber dem Jahr davor und die niedrigste Zahl seit 2020. Hochgerechnet auf die Bevölkerungszahl liegt Österreich damit in der EU an zwölfter Stelle. In der Antragsstatistik an der Spitze stehen heuer Afghanen vor Syrern. Gewährt wurde Asyl bzw. subsidiärer Schutz in 11.384 Fällen. Dazu kamen 1.315 humanitäre Aufenthaltstitel.

Greenpeace warnt vor starker Asbestbelastung im Burgenland

Oberwart - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat an mehreren Orten im Südburgenland eine massive Belastung mit krebserregenden Asbestfasern festgestellt. Betroffen sind unter anderem die Klinik Oberwart, der Skatepark Rechnitz und eine Einfamilienhaussiedlung in Neumarkt im Tauchental. Analysierte Materialproben enthielten einen Asbestgehalt von teilweise über 50 Prozent, berichtete Greenpeace am Freitag. Schon ab einem Anteil von 0,1 Prozent spricht man von gefährlichem Abfall.

Schultz will in der WKÖ noch heuer Millionen einsparen

Wien - Nach dem Rückzug von Harald Mahrer von der Spitze der Wirtschaftskammer (WKÖ) startet dessen Nachfolgerin Martha Schultz (beide ÖVP) angekündigte Reformen und vor allem auch Einsparungen, die noch heuer in die Millionen gehen sollen. Das veranschlagte Minus der Kammer von 4,2 Mio. Euro 2026 soll zumindest auf eine schwarze Null gedrückt werden, sagte ein WKÖ-Sprecher am Freitagnachmittag der APA. Per sofort gilt demnach auch ein Stopp für Nachbesetzungen und Neuanstellungen.

Ott-Prozess mit Befragung des Ex-BVT-Beamten fortgesetzt

Wien - Am Freitag ist am Wiener Landesgericht der Spionage-Prozess gegen den ehemaligen Chefinspektor im mittlerweile aufgelösten Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Egisto Ott, und einen mitangeklagten suspendierten Beamten fortgesetzt worden. Es ging unter anderem um die Bespitzelung eines abtrünnigen russischen Geheimdienst-Offiziers, dessen Aufenthaltsort Ott eruieren wollte. Beide Angeklagte bekennen sich nicht schuldig.

Causa Wienwert - Diversion für Ex-ÖVP-Chef Mahrer

Wien - Richter Michael Radasztics gab dem Antrag von Ex-ÖVP-Wien-Chef Karl Mahrer und seiner Frau auf Diversion gegen Zahlung eines Geldbetrags in der Causa Wienwert statt. Das Ehepaar Mahrer nahm die Entscheidung an. Ein Staatsanwalt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) sah in einer ersten kurzen Stellungnahme keine Gründe, die gegen die diversionelle Erledigung sprechen würden. Die WKStA werde sich nicht gegen die Diversion aussprechen.

5.000 Tote bei Massenprotesten gegen Regime im Iran

Teheran/Jerusalem/Washington - Bei den Massenprotesten im Iran sind Aktivisten zufolge mehr als 5.000 Menschen ums Leben gekommen. Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA verifizierte nach eigenen Angaben vom Freitag bisher 5.002 Tote, darunter 4.714 Demonstranten, 207 Staatskräfte, 42 Minderjährige und 39 Unbeteiligte. Weitere 9.787 Todesfälle würden untersucht. Zudem seien rund 26.800 Menschen festgenommen worden, hieß es in dem Bericht bei HRANA.

Französische Justiz ermittelt nach Tod zweier Säuglinge

Paris - Nach dem Tod zweier Säuglinge hat die französische Justiz Ermittlungen wegen "möglicher Verunreinigung" der von den Babys verzehrten Flaschenmilch aufgenommen. Bisher gebe es aber "noch keinen Beleg für einen Kausalzusammenhang zwischen der Babynahrung und den Symptomen der Säuglinge", teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend mit. Beide Babys hatten Säuglingsnahrung der Nestlé-Marke Guigoz erhalten, die von einem Rückruf betroffen war.

Wiener Börse notiert schwächer

Wien - Die Wiener Börse hat sich bis Freitagnachmittag schwach entwickelt. Der ATX gab um 0,43 Prozent auf 5.521 Punkte nach. Der heimische Leitindex hatte im Verlauf des Donnerstags erstmals die 5.500-Zähler-Marke übersprungen. Der ATX Prime verlor 0,39 Prozent auf 2.741 Einheiten. Die Aktien der Raiffeisen Bank International gaben um 2,51 Prozent nach, obwohl die Barclays-Analysten ihr Kursziel für RBI von 34 auf 36 Euro angehoben haben. Europas Börsen zeigten sich uneinheitlich.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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