APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Asyl-Anträge gingen 2025 um 36 Prozent zurück
Wien - 2025 hat Österreich einen deutlichen Rückgang bei den Asyl-Anträgen beschert. Gesamt wurden 16.284 Ansuchen gestellt. Das ist ein Minus von 36 Prozent gegenüber dem Jahr davor. Hoch gerechnet auf die Bevölkerungszahl liegt Österreich damit in der EU nur noch an zwölfter Stelle. In der Antragsstatistik an der Spitze stehen heuer Afghanen vor Syrern. Gewährt wurde Asyl bzw. subsidiärer Schutz in 11.384 Fällen. Dazu kamen 1.315 humanitäre Aufenthaltstitel.
EU will Präsenz in der Arktis ausbauen
Brüssel - Die EU will nach den Diskussionen über Grönland mit den USA ihre Präsenz in der Arktis ausbauen. Die Wende von US-Präsident Donald Trump in der Angelegenheit führten die Staats- und Regierungschefs bei ihrem Sondergipfel in Brüssel am Donnerstagabend auf ihr entschiedenes Entgegentreten zurück. Bundeskanzler Christian Stocker (VP) sprach von einem "Schritt in die Deeskalation", der "richtig" sei. Das transatlantische Bündnis wollen die Europäer aufrecht erhalten.
Rom verabschiedet sich von Modekaiser Valentino
Rom - Rom nimmt Abschied von dem am Montag im Alter von 93 Jahren verstorbenen Modekaiser Valentino Garavani. Seit dem frühen Freitag versammelten sich Menschen in der Basilika Santa Maria degli Angeli im Zentrum von Rom und auf dem davorliegenden Platz, um von dem Nobelschneider Abschied zu nehmen. Mehrere Promis waren bei der Trauerzeremonie anwesend, u.a. die Schauspielerinnen Anne Hathaway und Elizabeth Hurley sowie die Modeschöpfer Anna Fendi und Brunello Cucinelli.
"Monstersturm" baut sich in den USA auf
Washington - Aus Furcht vor den Auswirkungen eines der vermutlich schwersten Winterstürme der vergangenen Jahre in den USA haben ein Dutzend Staaten den Notstand ausgerufen. Die Maßnahme gelte ganz oder teilweise für Texas, Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland, Louisiana, Arkansas, Tennessee, Alabama, Mississippi und Missouri, berichteten US-Medien.
Nach tödlichem Zugsunglück wieder Bahnverkehr bei Barcelona
Barcelona - Drei Tage nach einem Zugsunglück mit einem Toten in Katalonien im Nordosten Spaniens ist der Bahnverkehr rund um Barcelona wieder aufgenommen worden. Wie die katalanische Bahngesellschaft am Freitag mitteilte, fahren alle im Fahrplan vorgesehenen Nahverkehrszüge, einige aber noch mit Verspätung. Nach Angaben der katalanischen Regionalregierung werden vorerst auch noch etwa hundert zusätzliche Busse eingesetzt.
Ott-Prozess mit Befragung des Ex-BVT-Beamten fortgesetzt
Wien - Am Freitag ist am Wiener Landesgericht der Spionage-Prozess gegen den ehemaligen Chefinspektor im mittlerweile aufgelösten Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Egisto Ott, und einen mitangeklagten suspendierten Beamten fortgesetzt werden. Zunächst wurde Ott ergänzend zu einigen Anklagepunkten befragt. Es ging unter anderem um die Bespitzelung eines abtrünnigen russischen Geheimdienst-Offiziers, dessen Aufenthaltsort Ott eruieren wollte.
5.000 Tote bei Massenprotesten gegen Regime im Iran
Teheran/Jerusalem/Washington - Bei den Massenprotesten im Iran sind Aktivisten zufolge mehr als 5.000 Menschen ums Leben gekommen. Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA verifizierte nach eigenen Angaben vom Freitag bisher 5.002 Tote, darunter 4.714 Demonstranten, 207 Staatskräfte, 42 Minderjährige und 39 Unbeteiligte. Weitere 9.787 Todesfälle würden untersucht. Zudem seien rund 26.800 Menschen festgenommen worden, hieß es in dem Bericht bei HRANA.
Datenlage zu postakuten Infektionssyndromen für RH schwach
Wien - Der Rechnungshof (RH) hat die "Versorgung von Personen mit postakuten Infektionssyndromen" überprüft und stellt in seinem am Freitag veröffentlichten Bericht fest, dass es weder eine nationale oder internationale Definition gibt noch eine gute Datenlage. Zu postakuten Infektionssyndromen (PAIS) zählen etwa Erkrankungen wie Long/Post COVID und Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS). Der Rechnungshof empfiehlt, geeignete Maßnahmen zu forcieren.
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red