Aktien Frankfurt Eröffnung: Wenig Bewegung - BASF nach Eckdaten unter Druck
Nach der Stabilisierung am Vortag haben die
Kurse am Freitag am deutschen Aktienmarkt wieder etwas nachgegeben.
"Die Details zum Grönland-Deal sind an der Börse gut angekommen",
schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Am
Donnerstag hätten die Anleger wieder "im großen Stil gekauft" - mit
dem höchsten Handelsumsatz in den 40 Dax-Werten in diesem Jahr.
Nun lassen sie es gemächlicher angehen: Am Freitagmorgen gab der Dax
in den ersten Handelsminuten um 0,1 Prozent auf
24.828 Punkte nach. Er bleibt damit zunächst klar unter dem
Vortageshoch von 24.937 Punkten. Zeitweise war der Dax im
Wochenverlauf sogar bis auf fast 24.349 Punkte gesunken und hatte
seit dem Rekord der Vorwoche bei 25.507 Punkten dabei 4,5 Prozent
abgegeben. Auslöser war eine Zolldrohung des US-Präsidenten Donald
Trump, die inzwischen aber wieder vom Tisch ist.
Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte büßte am
Freitagmorgen 0,1 Prozent ein auf 31.645 Punkte, während der
Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 0,4 Prozent sank.
Er hatte sich nach Rekorden in der Vorwoche und anschließender
Korrektur tags zuvor ebenfalls erholt.
Am Dax-Ende lagen Adidas und BASF mit
gut zwei Prozent Kursminus. Der Chemiekonzern verfehlte mit seinen
Eckdaten für das Vorjahr die Gewinnerwartungen. Derweil strich die
kanadische Bank RBC ihre Empfehlung für den Sportartikelhersteller.
Rüstungswerte wie Rheinmetall , Hensoldt
und Renk schwächeln ebenso. In den
Vereinigten Arabischen Emiraten sollen am Freitag Vertreter der
Ukraine, Russlands und der USA über ein mögliches Kriegsende reden.
Rüstungswerte reagieren üblicherweise negativ auf neue
Verhandlungsansätze. Im Fokus steht zudem ein milliardenschwerer
Börsengang des tschechischen Rüstungskonzerns Czechoslovak Group
(CSG) in Amsterdam./ag/stk