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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

EU will Präsenz in der Arktis ausbauen

Brüssel - Die EU will nach den Diskussionen über Grönland mit den USA ihre Präsenz in der Arktis ausbauen. Die Wende von US-Präsident Donald Trump in der Angelegenheit führten die Staats- und Regierungschefs bei ihrem Sondergipfel in Brüssel am Donnerstagabend auf ihr entschiedenes Entgegentreten zurück. Bundeskanzler Christian Stocker (VP) sprach von einem "Schritt in die Deeskalation", der "richtig" sei. Das transatlantische Bündnis wollen die Europäer aufrecht erhalten.

Moskau bestätigt Teilnahme an Ukraine-Treffen in Abu Dhabi

Abu Dhabi/Moskau/Washington - Russland hat nach Gesprächen des US-Sondergesandten Steve Witkoff mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml erstmals seine Teilnahme an Verhandlungen mit der Ukraine am Freitag in Abu Dhabi bestätigt. Die russische Delegation werde angeführt vom Chef des Militärgeheimdienstes GRU, Igor Kostjukow, sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow Nachrichtenagenturen in Moskau zufolge.

Neue US-Firma für TikTok offiziell gegründet

Washington - Das wegen Sorgen um den Einfluss Chinas monatelang vom Aus bedrohte US-Geschäft von TikTok ist offiziell in eine neue Firma überführt worden. Der bisherige Eigentümer Bytedance behält einen Anteil von knapp 20 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen Tiktok USDS. Auf den Betrieb von Tiktok außerhalb der USA - also auch in Europa - hat das Geschehen keine Auswirkungen. Die Zukunft von TikTok in den USA scheint mit dem Umbau gesichert.

Trump droht Iran wieder mit Militärschlag

Washington - US-Präsident Donald Trump hat den Iran erneut vor Hinrichtungen von Regierungsgegnern gewarnt. Eine mächtige Flotte sei auf dem Weg zum Iran, sagte er am Donnerstag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Er habe der Regierung in Teheran einen Militärschlag angedroht, falls weiter Demonstranten gehängt würden. Die Lage werde genau beobachtet. Sehr bald würden zudem die 25-prozentigen Strafzölle für Handelspartner der Islamischen Republik in Kraft treten.

Aktivistin nach Kirchenprotest in Minnesota festgenommen

Washington/St. Paul (Minnesota) - Im Zuge der Auseinandersetzungen um die Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE im US-Bundesstaat Minnesota ist die Bürgerrechtsaktivistin Nekima Levy Armstrong festgenommen worden. US-Justizministerin Pam Bondi teilte auf X mit, Bundesbeamte hätten Armstrong am Donnerstag wegen ihrer mutmaßlichen Rolle bei einem Protest in einer Kirche in St. Paul verhaftet. Auch eine zweite Aktivistin, Chauntyll Louisa Allen, wurde nach Angaben der Behörden festgenommen.

Suche nach Opfern bei Zugsunglück in Spanien beendet

Madrid - Die Zahl der Opfer ist vier Tage nach dem schweren Zugsunglück in Spanien auf 45 gestiegen. In den Trümmern wurden am Donnerstag an der Unglücksstellenahe der Ortschaft Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba zwei weitere Leichen geborgen, es handelte sich um zwei erwachsene Männer. Der andalusische Regionalpräsident Juanma Moreno erklärte anschließend vor Journalisten: "Es gibt glücklicherweise keine Vermissten mehr." Die Suche nach Toten werde offiziell abgeschlossen.

Millionen Amerikaner wappnen sich für großen Wintersturm

Washington - Millionen US-Amerikaner wappnen sich für einen Wintersturm mit Schnee und Eis zum Wochenende. Es soll sich um einen der größten Stürme der vergangenen Jahre handeln, schrieb die "Washington Post" zu den Wetterwarnungen, die auch die Städte New York und Washington betreffen. Dem Sender ABC News zufolge könnten mehr als 120 Millionen Amerikaner betroffen sein - das ist in etwa ein Drittel aller Einwohner der Vereinigten Staaten.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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