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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Kursgewinnen / Kaum Impulse durch US-Konjunkturdaten

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen sind am Donnerstag im Späthandel gestiegen. Im Gegenzug sanken die Renditen. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 2 Basispunkte auf 3,08 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 20 Basispunkten.

Der Euro-Bund-Future stieg um 0,10 Prozent auf 127,84 Punkte. Anleihen zeigten damit eine Stabilisierungsbewegung nach den schwächeren Vortagen. Im Vergleich zum vergangenen Freitag zeigen sich die Renditen aber dennoch durchwegs höher.

Trump hat mit dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte einen Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland gesteckt. Daher sollen doch keine Zusatzzölle kommen. Trump geht bei den erwarteten Gesprächen über Grönland davon aus, dass die Vereinigten Staaten einen unbegrenzten und dauerhaften Zugriff auf die weltgrößte Insel bekommen.

Die Details müssten noch verhandelt werden, sagte er im Gespräch mit dem US-Sender Fox Business. "Die Risikostimmung hellt sich auf, da die Zölle vom Tisch sind und die meisten Trends vom Beginn der Woche kehren sich um", schrieben die Analysten der Commerzbank.

Die am Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten bewegten den Anleihemarkt kaum. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe blieb auf einem niedrigen Niveau. Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal so stark gewesen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Sie wuchs geringfügig deutlicher als in einer ersten Schätzung ermittelt.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre  2,15    2,16   -0,01       4                       
5 Jahre  2,65    2,66   -0,01       17                      
10 Jahre 3,08    3,10   -0,02       20                      
30 Jahre 3,85    3,87   -0,02       35                      

spa/mik

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