APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Weitere Firma muss Säuglingsnahrung wegen Toxin zurückrufen
Paris - Nach dem Schweizer Lebensmittelriesen Nestlé hat nun auch der französische Milchindustriekonzern Lactalis am Mittwoch eine groß angelegte Rückrufaktion von Säuglingsnahrung in mehreren Ländern gestartet, weil diese möglicherweise das Toxin Cereulid enthalten könnte. Betroffen seien sechs Chargen der Marke "Picot". Die französischen Behörden stellten eine Verbindung zwischen den beiden Fällen her. Demnach liegt die Ursache bei einem Hersteller in China.
Rund 3.000 Wohnblöcke in Kiew weiter ohne Heizung
Kiew (Kyjiw) - In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach russischen Luftangriffen Anfang dieser Woche rund 3.000 Wohnblöcke weiter ohne Heizung. Dies teilte Bürgermeister Vitali Klitschko am Donnerstag über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. In der Nacht auf Donnerstag seien jedoch 227 weiter Gebäude wieder an die Versorgung angeschlossen worden.
EU-Sondergipfel zu Grönland in Brüssel
EU-weit/Brüssel/Washington - Im Zusammenhang mit den von US-Präsident Donald Trump erhobenen Besitzansprüchen auf Grönland treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU Donnerstagabend ab 19.00 Uhr zu einem Sondergipfel in Brüssel. Dabei soll das weitere Vorgehen abgestimmt werden. Auch ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker hat seine Teilnahme angekündigt. Das Meeting findet trotz des Mittwochabend erzielten Rahmenabkommens zwischen Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte bezüglich Grönlands statt.
"Friedensrat" Trumps soll in Davos unterzeichnet werden
Davos - Der von US-Präsident Donald Trump initiierte "Friedensrat" soll am Donnerstag Gestalt annehmen. Das Gründungsdokument für das Gremium soll nach US-Plänen bei einer Zeremonie am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos in Trumps Anwesenheit unterzeichnet werden. Der "Friedensrat" soll Trumps Vorstellungen zufolge internationale Konflikte beilegen - und zwar laut Charta ausdrücklich in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen.
Überschwemmungen in Griechenland - Zwei Menschen sterben
Athen - Heftige Regenfälle haben in Teilen Griechenlands zu Überschwemmungen geführt - mindestens zwei Menschen starben. Das berichteten griechische Medien am Donnerstag. In der südlichen Ägäis herrschten Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde, sagte eine Meteorologin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (ERTNews). Der Fährverkehr brach zusammen.
Eingebrochene Eisläuferinnen am Irrsee gerettet
Vöcklabruck - Zwei Eisläuferinnen sind am späten Mittwochnachmittag am Irrsee im Bezirk Vöcklabruck eingebrochen. Bergeversuche mit einem Stand-up-Paddelboard bzw. einem Boot scheiterten. Schließlich wurden die Frauen von der Crew eines Rettungshubschraubers hochgezogen, berichteten die Polizei und die Feuerwehr Zell am Moos. Die 56- und die 49-Jährige wurden ins Spital eingeliefert.
USA nicht mehr in der WHO: weniger Geld, fehlende Expertise
Genf/Washington - US-Präsident Donald Trump hat vor einem Jahr als eine seiner ersten Amtshandlungen den Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verfügt. Laut Vereinbarung zwischen den USA und der WHO wird der Austritt ein Jahr nach Einreichung der Kündigung am Donnerstag wirksam. Es gebe nur Verlierer, so WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. "Der Austritt ist ein Verlust für die USA und auch ein Verlust für den Rest der Welt." Die Welt müsse auf amerikanische Expertise verzichten.
Auszeit-WGs für Intensivtäter unter 14 ab Frühling in Wien
Wien - Wien will im Frühling ein Pilotprojekt zur geschlossenen Unterbringung von strafunmündigen Intensivtäterinnen und -tätern starten. Wie die Magistratsabteilung für Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) entsprechende APA-Recherchen bestätigte, befindet sich ein Konzept nun in der genaueren Ausarbeitung. Eckpunkte stehen schon jetzt fest. Demnach sollen strafunmündige Jugendliche bei hoher Selbst- und Fremdgefährdung bis zu sechs Wochen in einer "Auszeit-WG" angehalten werden können.
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red