Musk lässt bei X über Kauf von Ryanair abstimmen
Nach einem Schlagabtausch mit Ryanair
Musk und O'Leary streiten schon seit Tagen um die Entscheidung von Ryanair, die Flugzeuge nicht für das von Musks Raumfahrtfirma SpaceX betriebene Satelliten-Internetsystem Starlink auszurüsten. Der Ryanair-Chef argumentierte, wegen der Starlink-Antennen würden die Flugzeuge durch höheren Luftwiderstand Kerosin für bis zu 250 Millionen Dollar mehr verbrennen - während die Passagiere kein Geld für Internet in der Luft ausgeben würden.
Viele andere Airlines - unter anderem die Lufthansa
Gegenseitige Beschimpfungen
Unter anderem bezeichnete O'Leary Musk in einem Radiointerview als "sehr reichen Idioten", der keine Ahnung vom Fliegen habe. Musk nannte den Ryanair-Chef einen Idioten, der gefeuert werden solle. Danach startete er eine Umfrage, ob er die Airline kaufen und "Ryan" als rechtmäßigen Boss wieder einsetzen solle. Ryanair-Gründer Tony Ryan starb 2007. Musk und O'Leary sind beide für provokante Äußerungen bekannt.
In der Umfrage sprachen sich gut drei Viertel der über 900.000 Teilnehmer für den Kauf der Fluggesellschaft aus. Die Befragungen, die Musk bei X anstößt, fallen meistens zu seinen Gunsten aus, allein schon, weil viele seiner Kritiker X verließen oder nicht mehr mit seinem Account interagieren, der hauptsächlich rechte politische Botschaften verbreitet.
Reich durch Aktien
Musk scherzte einst auch über einen Kauf von Twitter, bevor er den
Kurznachrichtendienst 2022 für rund 44 Milliarden Dollar kaufte und
in X unbenannte. Sein Vermögen wird vom Finanzdienst Bloomberg
aktuell auf 681 Milliarden Dollar geschätzt. Es besteht
hauptsächlich aus Aktien des von ihm geführten
Elektroauto-Herstellers Tesla
ISIN IE00BYTBXV33 DE0008232125 US88160R1014
AXC0262 2026-01-20/17:19
Relevante Links: Deutsche Lufthansa AG, Ryanair Holdings plc, Tesla Inc.