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AKTIEN IM FOKUS: Autosektor stark unter Druck wegen Zollandrohung

Das Risiko weiterer Importzölle der USA auf Einfuhren europäischer Nato-Staaten hat am Montag im vorbörslichen Handel vor allem die Kurse deutscher Automobilhersteller belastet. Auf Tradegate büßten BMW , Volkswagen , Mercedes -Benz und Porsche zwischen etwa 4 und 6 Prozent ein in Relation zu den Xetra-Schlusskursen am Freitag. Der europäische Sektorindex war vor dem Wochenende bereits auf seinen niedrigsten Stand seit Ende November gefallen.

Auch die Papiere von Zulieferern wie Continental , Infineon und Aumovio gerieten am Montag vorbörslich unter Druck.

"US-Präsident Donald Trump schwingt erneut die Zoll-Keule und trifft Europa damit an einem empfindlichen Nerv", schrieb Analyst Frank Sohlleder vom Broker Activtrades. Investoren dürften sich schmerzlich an Anfang April erinnern, als Trump seine ersten Zollpläne vorstellte und der deutsche Leitindex Dax "innerhalb kürzester Zeit um sage und schreibe mehr als 18 Prozent in die Tiefe rauschte". Weil im Polit-Thriller um Grönland die diplomatischen Fronten verhärtet seien, sei davon auszugehen, dass die Volatilität an den europäischen Aktienmärkten massiv ansteigen dürfte./bek/err/tih

 ISIN  DE0005190003  DE0007100000  DE0005439004  DE0007664039  DE000PAG9113

AXC0054 2026-01-19/08:26

Relevante Links: BMW AG, Continental AG, Mercedes-Benz Group, Volkswagen AG, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Infineon Technologies AG, Aumovio SE

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