APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
EU organisiert wegen Trumps Zoll-Drohungen Sondergipfel
EU-weit/Brüssel/Washington - EU-Ratspräsident António Costa wird nach den neuen Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit einen Sondergipfel einberufen. Als Termin für ein Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs komme der Donnerstag infrage, hieß es am Sonntagabend in Brüssel. Bereits zuvor hatten internationale Medien berichtet, die EU bereite einen handelspolitischen Gegenschlag vor, etwa durch die Aktivierung eines "Instruments zur Abwehr wirtschaftlicher Nötigung".
Delegationen Dänemarks und Grönlands bei NATO-Chef Rutte
Washington/Brüssel - Vor dem Hintergrund des andauernden Konflikts um Grönland treffen der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen und die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt am Montag NATO-Generalsekretär Mark Rutte zu Gesprächen in Brüssel. Bei dem Treffen dürfte es um die Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Grönland und die nächsten Schritte der NATO hinsichtlich der Sicherheit in der Arktis gehen.
Babler: Mehrwertsteuerbegünstigte Produkte nun fix
Wien - Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) hat am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" bekannt gegeben, welche Lebensmittel künftig einem begünstigten Mehrwertsteuer-Satz unterliegen sollen. Dabei handelt es sich um Grundnahrungsmittel wie Brot, Milch, Butter und Eier sowie um viele in Österreich heimische Obst- und Gemüsesorten. Betragen soll der Steuersatz 4,9 Prozent, weniger als die Hälfte wie für andere Lebensmittel. Gelten soll die Neuerung ab Juli 2026.
Portugal: Sozialist und Ultrarechter in Präsidentenstichwahl
Lissabon - Bei der Präsidentschaftswahl in Portugal hat sich Sonntag Abend eine Stichwahl zwischen dem Sozialisten António José Seguro und dem Ultrarechten André Ventura abgezeichnet. Laut Exit Polls bekam Seguro in der ersten Wahlrunde 30 bis 35 Prozent der Stimmen. Der Chef der rechtsextremen Chega-Partei, der als Favorit ins Rennen gegangen war, lag mit 19,9 bis 24,1 Prozent auf dem zweiten Platz. Wer Staatsoberhaupt wird, entscheidet sich damit in einer Stichwahl am 8. Februar.
Zugsunglück in Spanien: Mindestens fünf Tote
Madrid - Bei einem schweren Eisenbahnunglück im Süden Spaniens sind am Sonntagabend mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unfall unweit der Gemeinde Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba waren zwei Hochgeschwindigkeitszüge nach einer Entgleisung zusammengestoßen, hieß es. Wie die Polizeieinheit Guardia Civil mitteilte, seien noch viele Personen in den Zügen eingeklemmt. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen.
Damaskus: Waffenruhe zwischen Regierung und Kurdenmilizen
Damaskus/Berlin - In Syrien hat sich die Regierung von Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa nach eigener Darstellung mit den kurdisch angeführten Milizen im Norden auf eine Waffenruhe geeinigt. Eine "sofortige und umfassende Waffenruhe" gelte "an allen Fronten" zwischen den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) und den Regierungstruppen, zitiert die Staatsagentur Sana aus der Einigung.
Bis zu 18.000 Tote laut Bericht nach Protesten im Iran
Teheran - Bei den Massenprotesten im Iran sollen nach Informationen der "The Sunday Times" 16.500 bis 18.000 Menschen getötet worden sein. Mitarbeiter in acht großen Augenkliniken und 16 Notaufnahmen im Land hätten die Zahlen zusammengestellt. Demnach sollen weitere 330.000 bis 360.000 Menschen verletzt worden sein. Mindestens 700 bis 1.000 Menschen hätten ein Auge verloren. Allein in der Noor-Klinik, einem Augenkrankenhaus in Teheran, seien 7.000 Augenverletzungen dokumentiert.
Überschwemmungen: Südafrika ruft nationalen Notstand aus
Johannesburg - Südafrika hat nach den schweren Überschwemmungen mit dutzenden Toten den nationalen Notstand ausgerufen. "Ich stufe das Ereignis als nationale Katastrophe ein", erklärte der Leiter des südafrikanischen Katastrophenschutzzentrums, Elias Sithole, am Sonntag. Während die Behörden die Suche nach Überlebenden und die Bergung von Leichen auch am Wochenende fortsetzten, begannen die Fluten in einigen Gebieten zurückzugehen.
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red