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Autoindustrie warnt vor Folgen von Trumps neuen Strafzöllen

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) sieht in den von US-Präsident Donald Trump angekündigten neuen Strafzöllen gegen Deutschland und andere europäische Staaten eine schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen. "Die Kosten durch diese zusätzlichen Zölle wären für die deutsche sowie europäische Industrie - in ohnehin herausfordernden Zeiten - enorm", warnte VDA-Präsidentin Hildegard Müller.

Entscheidend ist aus Sicht Müllers "jetzt eine kluge, strategische und mit den betroffenen Ländern abgestimmte Reaktion" aus Brüssel. "Schnellschüsse führen zu einer Eskalation und einer möglichen Spirale, die nur Verlierer produziert", sagte die VDA-Präsidentin. "Zweifellos gilt, dass die USA den freien Willen Grönlands akzeptieren müssen."

Trump hatte Zölle gegen Deutschland sowie Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland angekündigt: auf alle Waren zunächst ab 1. Februar 10 Prozent und ab 1. Juni 25 Prozent - solange, bis eine Einigung über den "vollständigen und umfassenden Kauf Grönlands" erzielt sei./sl/DP/zb

 ISIN  DE0005190003  DE0007100000  DE0007664039  DE000PAG9113

AXC0046 2026-01-18/14:16

Relevante Links: BMW AG, Mercedes-Benz Group, Volkswagen AG, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

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