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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

EU-Mercosur-Freihandelsabkommen vor Unterzeichnung

Wien/Brüssel/Asuncion - Am Samstag steht nach einem Vierteljahrhundert der Verhandlungen die Unterzeichnung des EU-Mercosur-Handelspakts an. Für die EU unterschreibt in Asuncion am späten Nachmittag (MEZ) Handelskommissar Maroš Šefčovič, für die südamerikanische Seite der Präsident Paraguays, Santiago Peña. Auch Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, reisen in die Hauptstadt von Paraguay, das derzeit den Mercosur-Vorsitz führt.

Tausende Dänen demonstrieren gegen US-Ansprüche auf Grönland

Kopenhagen - Tausende Menschen haben zu Mittag in mehreren dänischen Städten und auf Grönland selbst gegen die Pläne von US-Präsident Donald Trump für die zum Königreich Dänemark gehörende riesige Arktisinsel demonstriert. "Die Botschaft aus Kopenhagen ist laut und deutlich. Grönland ist keine Handelsware", sagte Kopenhagens Oberbürgermeisterin Sisse Marie Welling dänischen Medien zufolge. Auf dem Rathausplatz warten etlichen Grönland- und Dänemarkfahnen zu sehen.

Karlspreis für Mario Draghi - "Großes für Europa geleistet"

Aachen/EU-weit/Brüssel - Für historische Verdienste um die europäische Einigung wird der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, mit dem Karlspreis 2026 ausgezeichnet. Mit dem ehemaligen italienischen Regierungschef ehre man eine Persönlichkeit, "die zielgerichtet und mit unerschütterlicher Entschlossenheit Großes für Europa geleistet hat", begründete das Karlspreis-Direktorium am Samstag seine Entscheidung.

Khamenei gibt Trump Schuld für Massenproteste im Iran

Teheran - Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei hat US-Präsident Donald Trump als "Verbrecher" bezeichnet und für die jüngsten Proteste in seinem Land mitverantwortlich gemacht. Trump habe dem iranischen Volk bei den Protesten Leid, Schaden und Verleumdungen zugefügt, zitierten iranische Medien am Samstag Khamenei. Schah-Sohn Reza Pahlavi rief die Iraner unterdessen für das Wochenende zu neuen Protesten auf.

FPÖ geht mit Ansage zu "Volkskanzlerschaft" ins neue Jahr

Klagenfurt - FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl hat am Samstag beim Neujahrstreffen seiner Partei in Klagenfurt mit einer Ansage in Richtung "Volkskanzlerschaft" gestartet. "2026 wird unser Jahr, es wird ein freiheitliches Jahr", sagte Kickl vor mehreren tausend Besuchern in der Klagenfurter Messehalle. Es brauche Neuwahlen, um der Bundesregierung, die "niemand gewählt" hätte, möglichst bald "die Lichter ausgehen" zu lassen.

Syrien: Erneut Gefechte zwischen Kurden und Armee

Damaskus/Berlin - Südöstlich der syrischen Millionenstadt Aleppo ist es am Samstag erneut zu Gefechten zwischen kurdischen Milizen und Regierungstruppen gekommen. Die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) meldeten, dass es bei Dibsi Afnan zu Zusammenstößen gekommen sei. Sie warfen der Übergangsregierung einen "hinterhältigen Angriff" vor. Die syrische Armee ihrerseits erklärte, ihre Truppen in Dibsi Afnan seien angegriffen worden.

Ugandas Wahlkommission verkündet Wiederwahl von Museveni

Kampala - Bei der von Gewalt und einer Internetblockade überschatteten Präsidentenwahl in Uganda ist Amtsinhaber Yoweri Museveni nach offiziellen Angaben für eine siebente Amtszeit wiedergewählt worden. Der 81-Jährige habe bei dem Urnengang am Donnerstag rund 71,7 Prozent der Stimmen erhalten, teilte die Wahlkommission am Samstag mit. Der 43-jährige Oppositionsführer Bobi Wine, der "massive Wahlfälschung" anprangert, kam demnach auf rund 24,7 Prozent.

Vier Schnellbahnen in Wien wegen Störungen evakuiert

Wien - Rund 150 Fahrgäste mussten Samstagfrüh eine Schnellbahn im Bereich des Verkehrsknotenpunkts Wien-Mitte in einem Tunnel verlassen. Der Zug sei aufgrund einer technischen Störung auf der Strecke liegengeblieben, sagte eine ÖBB-Sprecherin auf APA-Anfrage. Die Passagierinnen und Passagiere wurden mit Hilfe der Berufsfeuerwehr aus der Garnitur evakuiert und in die Station zurückbegleitet. Unabhängig davon mussten später noch drei weitere S-Bahngarnituren evakuiert werden.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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