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Automesse Vienna Drive eröffnet - Viel Verkehr, viel Elektro / ÖAMTC empfiehlt Anreise mit den Öffis - 2025 brachte kräftiges Plus bei Neuzulassungen - VW erwartet 2026 stabilen Marktanteil

Am Wiener Messegelände hat am Donnerstag die Automesse Vienna Drive die Pforten geöffnet. Für Interessierte, die mit dem Pkw anreisten, war es aber auf den letzten Metern eher eine Vienna Stand auf der Zubringerstraße. Auch die Parkhäuser waren bereits zur Eröffnung gut belegt. Im Vorjahr waren laut Veranstalter 71.000 Besucher vor Ort. Der ÖAMTC empfiehlt die Anreise mit den Öffis, z. B. der U2.

Die Vienna Drive, die heuer zum zweiten Mal aufgelegt wurde, findet zeitgleich mit der Ferien-Messe statt. Ein Ticket gilt für beide Ausstellungen. Eine Tageskarte kostet 13,50 Euro, für Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt gratis. Im Mittelpunkt der Messe stehen Plugin-Hybride und Elektroautos. Für den Dieselmotor, einst der Liebling der Österreicher, wird ein würdevoller Abschied gesucht.

Pkw-Zulassungsrekord 2025

Trotz hoher Inflation und Arbeitslosenzahlen blickt die Autobranche auf ein starkes Jahr zurück. 284.978 Pkw wurden 2025 neu zugelassen, ein Plus von 12,3 Prozent im Jahresvergleich. Damit wurde der höchste Wert seit 2019 erreicht.

Branchenprimus VW hat den heutigen Eröffnungstag genutzt um eine zufriedene Bilanz über das Jahr 2025 zu ziehen. Der Konzern ist zum 68. Mal in Folge Marktführer bei den Pkw-Neuzulassungen mit einem Marktanteil von 14,2 Prozent und 40.581 Neuzulassungen. Man habe die Nase bei Verbrennern und Hybridfahrzeugen voran und belege Platz 2 bei Elektrofahrzeugen.

"Jedes sechste neu zugelassene Elektromodell ist ein Volkswagen", rechnete Gudrun Zeilinger, Markenleiterin Volkswagen Pkw, am Donnerstag vor. Der Anteil der Plug-in-Hybride an den Volkswagen-Neuzulassungen liege aktuell bei über 14 Prozent.

VW: Automärkte im Krisenmodus

Auf das Jahr 2026 blickt der Konzern mit gemischten Gefühlen. "Die Automärkte werden sich weiterhin im Krisen- und Konsolidierungsmodus bewegen. Gleichzeitig intensiviert sich der Wettbewerb", so die Einschätzung. Volkswagen plane für heuer einen stabilen, ähnlich hohen Marktanteil.

Während Autoimporteure und -händler zufrieden sind, stöhnt die heimische Zulieferindustrie unter einer Wirtschaftsflaute. Vor wenigen Tagen hatte Wollsdorf Leder Insolvenz anmelden müssen. Kurz drauf vermeldete der Wieselburger Autolicht-Hersteller ZKW, dass er 600 Stellen abbauen wird. Dazu kam dann noch KTM mit der Hiobsbotschaft, 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abzubauen.

stf/cgh

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