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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Aktivisten: Mehr als 3.400 Demonstranten im Iran getötet

Teheran/Washington - Im Iran sind seit Ausbruch der Proteste Ende Dezember Aktivisten zufolge mindestens 3.428 Demonstranten getötet worden. Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Oslo wies zugleich darauf hin, dass die tatsächliche Zahl der Toten noch deutlich höher liegen könnte. US-Präsident Donald Trump schlug indes zurückhaltendere Töne an. Die Tötungen im Land hätten aufgehört, sagte er am Mittwochnachmittag (Ortszeit) im Weißen Haus.

Europäer schicken Soldaten nach Grönland - USA bleiben hart

Washington/Brüssel - Die Krise um Grönland spitzt sich weiter zu: Während die USA bei einem Spitzentreffen mit Dänemark in Washington nicht von ihren Annexionsansprüchen abgerückt sind, haben mehrere europäische Staaten die Entsendung von Soldaten auf die dänische Arktisinsel angekündigt. Schwedische Soldaten werden bereits am Mittwoch dort eintreffen, sagte Regierungschef Ulf Kristersson in Stockholm. Auch Norwegen und Deutschland wollen Truppen schicken.

Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sinkt

Wien - Die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sinkt auf knapp fünf Prozent. Darauf hat sich die Regierung bei ihrer zweitägigen Klausur geeinigt. Die Senkung war von der SPÖ seit längerem gefordert worden, etwa von Parteichef Andreas Babler vergangenen Herbst. Wirksam werden soll die Halbierung der Steuer mit Mitte des Jahres.

12 Jahre Haft nach Messerstecherei bei Kärntner Sommerfest

Klagenfurt - Wegen versuchten Mordes ist ein 22-jähriger Kärntner am Mittwochabend vor dem Schwurgericht am Landesgericht Klagenfurt zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann soll im betrunkenen Zustand am 6. Juli des Vorjahres in Stall (Bezirk Spittal an der Drau) mehrfach mit einem Steakmesser auf den Kopf eines Gleichaltrigen eingestochen und ihn damit bewusst zu töten versucht haben. Die acht Geschworenen waren sich beim Schuldspruch einig. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

U-Ausschuss fuhr zu Fundort von Pilnaceks Leichnam

Wien/Rossatz-Arnsdorf - Die Mitglieder des Untersuchungsausschusses zu den Ermittlungen nach dem Tod von Christian Pilnacek haben die Fundstelle des Leichnams am Mittwoch mit eigenen Augen begutachtet. Der gemeinsame Ausflug zu einem Nebenarm der Donau im niederösterreichischen Rossatz (Bezirk Krems) habe geholfen, allen Abgeordneten ein Bild von der Stelle zu verschaffen, waren die Fraktionsführer von FPÖ, SPÖ, NEOS und Grünen überzeugt. Die ÖVP kritisierte den Lokalaugenschein als kostspielig.

USA kündigen Technokraten-Regierung für Gazastreifen an

Washington - Die USA beginnen nach eigenen Angaben mit der Einsetzung einer Übergangsverwaltung für den Gazastreifen die zweite Phase ihres Plans für die Küstenregion. Vorgesehen seien neben einer Verwaltung aus palästinensischen Technokraten eine vollständige Entmilitarisierung und ein Wiederaufbau, erklärte der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff. Zudem fordern die USA die Hamas zur sofortigen Herausgabe der letzten getöteten Geisel auf.

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red

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