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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Aktivisten: Mehr als 3400 Demonstranten im Iran getötet

Teheran/Washington - US-Präsident Donald Trump hat den Iran vor der Hinrichtung festgenommener Demonstranten gewarnt und eine scharfe Reaktion der USA angedroht. Teheran warf Washington indes vor, einen Vorwand für ein militärisches Eingreifen im Iran schaffen zu wollen. Iranische Sicherheitskräfte haben nach Erkenntnissen der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) bisher mindestens 3428 Demonstrantinnen und Demonstranten getötet.

Dänemark holt schwedische Soldaten nach Grönland

Washington/Brüssel - Angesichts der US-Übernahmedrohungen gegen Grönland holt sich Dänemark militärische Hilfe von europäischen NATO-Partnerländern. Einige Offiziere der schwedischen Armee werden noch im Laufe des Mittwochs auf Grönland eintreffen, sagte der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson in Stockholm. Sie seien Teil einer Gruppe aus mehreren Staaten und würden auf Ersuchen Dänemarks entsandt. Dieses hatte zuvor einen Ausbau seiner Militärpräsenz auf der Arktisinsel angekündigt.

Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sinkt

Wien - Die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sinkt auf knapp fünf Prozent. Darauf hat sich die Regierung bei ihrer zweitägigen Klausur geeinigt. Die Senkung war von der SPÖ seit längerem gefordert worden, etwa von Parteichef Andreas Babler vergangenen Herbst. Wirksam werden soll die Halbierung der Steuer mit Mitte des Jahres.

12 Jahre Haft nach Messerstecherei bei Kärntner Sommerfest

Klagenfurt - Wegen versuchten Mordes ist ein 22-jähriger Kärntner am Mittwochabend vor dem Schwurgericht am Landesgericht Klagenfurt zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann soll im betrunkenen Zustand am 6. Juli des Vorjahres in Stall (Bezirk Spittal an der Drau) mehrfach mit einem Steakmesser auf den Kopf eines Gleichaltrigen eingestochen und ihn damit bewusst zu töten versucht haben. Die acht Geschworenen waren sich beim Schuldspruch einig. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Vermisste Steirerin tot in Waldstück gefunden

Graz - Die seit Freitag in der Steiermark vermisste 34-Jährige ist tot. Ihre Leiche wurde nun in einem Waldstück vergraben gefunden, bestätigten am Mittwoch Ermittler bei einer Pressekonferenz in der Landespolizeidirektion Steiermark. "Es ist nun traurige Gewissheit", sagte der steirische Landespolizeidirektor Gerald Ortner. Als tatverdächtig gilt ein 30-jähriger Mann, der die Polizei zum Fundort der Leiche führte, ein Wald nahe seines Wohnortes. Eine Obduktion wurde angeordnet.

USA kündigen Technokraten-Regierung für Gazastreifen an

Washington - Die USA beginnen nach eigenen Angaben mit der Einsetzung einer Übergangsverwaltung für den Gazastreifen die zweite Phase ihres Plans für die Küstenregion. Vorgesehen seien neben einer Verwaltung aus palästinensischen Technokraten eine vollständige Entmilitarisierung und ein Wiederaufbau, erklärte der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff. Zudem fordern die USA die Hamas zur sofortigen Herausgabe der letzten getöteten Geisel auf.

Regierung bringt Industriestrompreis auf den Weg

Wien - Die Dreierkoalition will ab 1.1.2027 einen vergünstigten Industriestrompreis einführen. Ein entsprechendes Vorhaben wurde am Mittwoch im Ministerrat beschlossen. Die Kosten von rund 250 Mio. Euro jährlich sollen durch einen zusätzlichen Budgetbeitrag der Energiewirtschaft getragen werden. Zudem definiert die Regierung neun Schlüsseltechnologien, in die gezielt investiert werden soll. Dazu zählen etwa Künstliche Intelligenz, Quanten-, Energie- und Umwelttechnologien.

U-Ausschuss fuhr zu Fundort von Pilnaceks Leichnam

Wien/Rossatz-Arnsdorf - Die Mitglieder des Untersuchungsausschusses zu den Ermittlungen nach dem Tod von Christian Pilnacek haben die Fundstelle des Leichnams am Mittwoch mit eigenen Augen begutachtet. Der gemeinsame Ausflug zu einem Nebenarm der Donau im niederösterreichischen Rossatz (Bezirk Krems) habe geholfen, allen Abgeordneten ein Bild von der Stelle zu verschaffen, waren die Fraktionsführer von FPÖ, SPÖ, NEOS und Grünen überzeugt. Die ÖVP kritisierte den Lokalaugenschein als kostspielig.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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