APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Trump warnt Iran vor Hinrichtungen - Proteste abgeflaut
Teheran/Washington - US-Präsident Donald Trump hat den Iran vor der Hinrichtung festgenommener Demonstranten gewarnt und eine scharfe Reaktion der USA angedroht. Teheran warf Washington indes vor, einen Vorwand für ein militärisches Eingreifen im Iran schaffen zu wollen. Nach den schweren Unruhen und Protesten der letzten Tage kehrt in den iranischen Metropolen nun allmählich Normalität zurück. Auch in der Hauptstadt Teheran sind inzwischen weniger Polizisten und Sicherheitskräfte stationiert.
Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sinkt
Wien - Die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sinkt auf knapp fünf Prozent. Darauf hat sich die Regierung bei ihrer zweitägigen Klausur geeinigt. Die Senkung war von der SPÖ seit längerem gefordert worden, etwa von Parteichef Andreas Babler vergangenen Herbst. Wirksam werden soll die Halbierung der Steuer mit Mitte des Jahres.
Frau im Weinviertel erdrosselt - Lebensgefährte in Haft
Mistelbach - In einer 2.000-Einwohner-Gemeinde im Weinviertel nahe der Bezirksstadt Mistelbach ist eine 36-Jährige erdrosselt worden. Der 47 Jahre alte Lebensgefährte der Frau wurde festgenommen und in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Mittwoch mit. Die Leiche lag in einem Erdkeller auf dem Grundstück des Mannes. Das Opfer ist deutsche Staatsbürgerin, sagte Josef Mechtler von der Staatsanwaltschaft Korneuburg auf Anfrage.
Vermisste Steirerin tot in Waldstück gefunden
Graz - Die seit Freitag in der Steiermark vermisste 34-Jährige ist tot. Ihre Leiche wurde nun in einem Waldstück vergraben gefunden, bestätigten am Mittwoch Ermittler bei einer Pressekonferenz in der Landespolizeidirektion Steiermark. "Es ist nun traurige Gewissheit", sagte der steirische Landespolizeidirektor Gerald Ortner. Als tatverdächtig gilt ein 30-jähriger Mann, der die Polizei zum Fundort der Leiche führte, ein Wald nahe seines Wohnortes. Eine Obduktion wurde angeordnet.
Nach Lkw-Brand: Gesperrter A10-Tunnel ab Samstag wieder frei
Werfen/Golling/Wien - Nach dem verheerenden Lkw-Brand im Brentenbergtunnel auf der Salzburger Tauernautobahn (A10) am vergangenen Freitag wird die gesperrte Tunnelröhre ab Samstag wieder zweispurig befahrbar sein. Das teilte Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl am Mittwoch bei einer Pressekonferenz mit. Dennoch seien die Schäden durch das Feuer enorm. Es dürfte Monate dauern, bis der Tunnel wieder voll hergestellt ist. Das soll allerspätestens im Juni vor Beginn des Sommerreiseverkehrs der Fall sein.
Baukran stürzt in Thailand auf Zug, mindestens 30 Tote
Bangkok - Nach dem Zugsunglück in Thailand steigt die Opferzahl: Nach Behördenangaben vom Mittwoch kamen mindestens 30 Menschen ums Leben, Dutzende wurden schwer verletzt. Unterdessen dürfte sich langsam Klarheit zum Unfallhergang manifestieren. Demnach dürfte ein Konstruktionskran auf den Zug gestürzt sein, nicht - wie ursprünglich kolportiert - der Zug gegen den bereits umgestürzten Kran gerast sein. Der Kran traf zwei Waggons, der Zug entgleiste und fing Feuer.
Regierung bringt Industriestrompreis auf den Weg
Wien - Die Dreierkoalition will ab 2027 einen Industriestrompreis in Höhe von 5 Cent pro kWh einführen. Ein entsprechendes Vorhaben wurde am Mittwoch im Ministerrat beschlossen. Die Kosten von 250 Mio. Euro jährlich sollen durch einen zusätzlichen Budgetbeitrag der Energiewirtschaft getragen werden. Zudem definiert die Regierung neun Schlüsseltechnologien, in die gezielt investiert werden soll. Dazu zählen etwa Künstliche Intelligenz, Quanten-, Energie- und Umwelttechnologien.
Dänemark baut Militärpräsenz auf Grönland weiter aus
Washington/Brüssel - Kurz vor einem Treffen zum Anspruch der USA auf Grönland im Weißen Haus in Washington hat Dänemark einen Ausbau seiner Militärpräsenz auf der Insel angekündigt. "Wir werden unsere militärische Präsenz in Grönland weiter verstärken", so Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen am Mittwoch. "Wir werden aber auch innerhalb der NATO auf mehr Übungen und eine verstärkte Präsenz der NATO in der Arktis drängen." US-Präsident Donald Trump konterte mit unveränderter Maximalposition.
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red