Devisen: Eurokurs kaum verändert vor US-Einzelhandelsdaten
Der Kurs des Euro
"Das Datenhighlight der Woche, die US-Inflationszahlen, war letztendlich unspektakulärer als gedacht", erklärte Devisen-Experte Michael Pfister von der Commerzbank mit Blick auf die am Vortag veröffentlichten Zahlen. "Vermutlich dürften die Probleme bei der Datenerhebung im Rahmen des Shutdowns noch eine Weile eine exakte Analyse erschweren. Dennoch lässt sich wohl so langsam feststellen, dass die Inflation trotz der Zölle nicht ganz so hoch ausfällt wie gedacht."
Mit Blick weiter voraus gebe es aber durchaus Grund für einen schwächeren Dollar: Wenngleich die US-Inflation weiterhin etwas über dem Ziel der US-Notenbank Fed liege, sei der Abstand nicht derart groß, wie ursprünglich befürchtet, so Pfister. "Dies dürfte im weiteren Jahresverlauf den Weg für weitere Zinssenkungen durch die Fed frei machen."
An diesem Mittwoch richten sich die Blicke erneut auf die USA. "Nicht nur weil Donald Trump jederzeit für Überraschungen sorgen kann, sondern weil sich vor allem US-Daten im Kalender finden", so die Experten der Landesbank Helaba. Der Fokus liege dabei zunächst auf den Einzelhandelsumsätzen des Monats November. Am Abend steht dann noch das "Beige Book" auf der Agenda, der regelmäßige Konjunkturbericht der Fed./mis/stk
ISIN EU0009652759
AXC0063 2026-01-14/08:30