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Zug raste in Thailand in umgestürzten Kran - 22 Tote
Bangkok - In Thailand ist ein Passagierzug mit voller Geschwindigkeit in einen umgestürzten Baukran gerast. Mindestens 22 Menschen seien ums Leben gekommen, etwa 70 weitere seien teilweise schwer verletzt worden, berichteten thailändische Medien am Mittwoch unter Berufung auf die Polizei. Der Stahlkran, der für den Gleisbau eingesetzt wurde, sei plötzlich umgekippt, nur Sekunden bevor der Zug heranraste, schrieb die Zeitung "Khaosod". Warum er umstürzte, wird noch untersucht.
Iran: USA schaffe Vorwand für militärische Intervention
Teheran/Washington - Die iranische Regierung hat Washington vorgeworfen, einen Vorwand für ein militärisches Eingreifen der USA schaffen zu wollen. Die US-Politik gegenüber Teheran gründe auf "Regimewechsel", wobei "Sanktionen, Drohungen, künstlich geschürte Unruhen und Chaos" als Vorgehensweise dienten, erklärte die iranische Botschaft bei der UNO am Dienstag auf X. Zuvor kündigte US-Präsident Donald Trump "entschlossene Maßnahmen" im Falle von Hinrichtungen festgenommener Demonstranten an.
2025 war drittwärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen
Bonn - Das abgelaufene Jahr 2025 ist das drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. "2025 war nur geringfügig kühler als 2023, und 2024 bleibt das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen", erklärte Samantha Burgess, Vize-Direktorin des EU-Programms Copernicus, in einem Briefing zur Veröffentlichung der "Global Climate Highlights". 2025 war demnach 0,01 Grad weniger warm als 2023 und 0,13 Grad kühler als 2024. Die weltweite Durchschnittstemperatur lag bei 14,97 Grad.
Venezuela startete Freilassung inhaftierter US-Bürger
Washington/Caracas - Die Behörden in Venezuela haben nach Angaben eines Vertreters des US-Außenministeriums mit der Freilassung von inhaftierten US-Bürgern begonnen. "Wir begrüßen die Freilassung inhaftierter Amerikaner in Venezuela", erklärte der US-Vertreter am Dienstag (Ortszeit). "Das ist ein wichtiger Schritt der Übergangsbehörden in die richtige Richtung", fügte er hinzu. Wie viele US-Bürger freigelassen wurden, blieb zunächst unklar.
Neue US-Iran-Zölle könnten Ölhandel empfindlich treffen
Wien/Teheran - US-Präsident Trump hat am Montag allen Handelspartnern des Iran mit einem Zoll von 25 Prozent gedroht. Nach Einschätzung des iranischen wiiw-Ökonomen Mahdi Ghodsi dürften die US-Strafzölle erhebliche Auswirkungen auf die wichtigsten Handelspartner des Iran haben. Europa zähle zwar nicht zu diesen Partnern, könnte die Folgen aber über steigende Energiepreise zu spüren bekommen. Österreichs Handel mit dem Iran war bereits vor der Androhung Trumps rückläufig.
Selenskyj räumt schwere Lage in der Ukraine ein
Kiew (Kyjiw) - Nach fast vier Jahren Krieg spitzt sich die Lage in der Ukraine nach Darstellung von Präsident Wolodymyr Selenskyj immer weiter zu - sowohl an der Front als auch im Hinterland. Erneut sei die Ukraine von Russland beschossen worden. "Allein an ballistischen Raketen waren es 18 Stück", sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. Hinzu kämen Kampfdrohnen und Marschflugkörper. Die Elektriker seien seit Wochen im Einsatz, um das Stromnetz einigermaßen am Laufen zu halten.
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red