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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Regierungsklausur sucht Ergebnisse

Wien - Mit rund einer Stunde Verspätung ist die Regierungsspitze Dienstagmittag zu ihrer ersten Klausur im neuen Jahr gestartet. Nach einer Begegnung mit Bundespräsident Van der Bellen begab man sich an den Tagungsort in Mauerbach, wo sich die Koalition vor allem Wirtschaftsaufschwung, Bekämpfung der Teuerung und der Umsetzung der neuen europäischen Asyl-Regeln widmen will. Die Ergebnisse werden am Mittwoch im Anschluss an den Ministerrat verkündet.

Lawinenabgang in Bad Gastein: 13-jähriger Bub gestorben

Bad Gastein - Bei einem Lawinenabgang in Bad Gastein im Salzburger Pongau ist am Dienstag ein 13-jähriger Bub ums Leben gekommen. Der Bub wurde im Skigebiet Sportgastein in den Hohen Tauern im freien Skiraum von der Lawine erfasst und total verschüttetet. Der junge Tscheche wurde von Einsatzkräften geborgen und rund 45 Minuten lang reanimiert. Doch jede Hilfe kam zu spät. Trotz aller medizinischen Maßnahmen konnte der Notarzt nur mehr den Tod des Kindes feststellen.

Trump ruft Iraner indirekt zum Umsturz auf

Teheran/Genf/Helsinki - Angesichts der Massenproteste im Iran hat US-Präsident Donald Trump bis auf weiteres alle Gespräche mit der Führung in Teheran ausgesetzt. Den Demonstranten stellte er Unterstützung in Aussicht und forderte sie indirekt zum Umsturz auf. "Iranische Patrioten, protestiert weiter! Übernehmt eure Institutionen!", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Bei den Massenprotesten im Iran sind nach staatlichen Angaben vom Dienstag rund 2.000 Menschen getötet worden.

Automobilzulieferer ZKW baut 600 Stellen in NÖ ab

Wieselburg/Wiener Neustadt - Der Automobilzulieferer ZKW wird bis Ende 2027 in Niederösterreich 600 Stellen abbauen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung mit. Hauptbetroffen ist der Standort in Wieselburg, wo in Summe rund 570 Jobs wegfallen werden, wie eine Sprecherin auf Anfrage konkretisierte. 30 Arbeitsplätze bei ZKW in Wiener Neustadt sind demnach ebenfalls betroffen. Die Maßnahme ist Teil eines weltweiten Programms, in dessen Rahmen 2.300 Posten gestrichen werden.

Trump nimmt am Weltwirtschaftsforum in Davos teil

Davos - US-Präsident Donald Trump nimmt in der kommenden Woche am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teil. "Wir freuen uns, Präsident Trump wieder bei uns begrüßen zu dürfen", sagte WEF-Präsident Börge Brende am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Trump werde von der größten US-Delegation begleitet, die je an dem Treffen von Spitzenpolitikern und Wirtschaftsvertretern im Schweizer Alpenort Davos teilgenommen habe. Das Weltwirtschaftsforum findet von 19. bis 23. Jänner statt.

Suche nach vermisster Steirerin geht weiter

Tillmitsch - Im Fall der vermissten Steirerin soll der 30-jährige Verdächtige am Dienstag noch einmal von den Ermittlern befragt werden. Außerdem wird es weitere Vernehmungen im Umfeld der 34-Jährigen geben, hieß es Dienstagfrüh seitens des Sprechers der Landespolizeidirektion Steiermark, Markus Lamb. Von der Frau fehle weiterhin jede Spur, seit sie sich am Freitag mit dem Polizisten aus der Südoststeiermark getroffen hatte. Außerdem wurde bekannt, dass sie wohl schwanger sein dürfte.

Forderung nach Lieferung von Smartwatch-Daten von Pilnacek

Wien - Vor Beginn der Befragungen im Pilnacek-Untersuchungsausschuss pochen FPÖ, NEOS und Grüne auf die Lieferung der Auswertung der Daten der Smartwatch des 2023 tot aufgefundenen früheren Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek. Die FPÖ, die den U-Ausschuss initiiert hat, warf der ÖVP am Dienstag abermals vor, Aufklärung systematisch zu behindern. Die ÖVP wies die Kritik zurück und fordert ihrerseits den Rücktritt von Volksanwalt Christoph Luisser (FPÖ).

Nielsen: Grönland lieber Teil Dänemarks als der USA

Washington/Brüssel - Der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen hat deutlich gemacht, dass Grönland unter keinen Umständen zu den USA gehören will. "Wenn wir zwischen den USA und Dänemark wählen müssen, dann wählen wir Dänemark", sagte Nielsen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in Kopenhagen. Frederiksen betonte, es sei nicht einfach gewesen, dem "völlig inakzeptablen Druck unserer engsten Verbündeten" standzuhalten.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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