APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Laut NGO mindestens 648 Demonstranten im Iran getötet
Teheran - Die Zahl der Todesopfer bei den Massendemonstrationen im Iran hat sich deutlich erhöht. Mindestens 648 Demonstranten seien bei der Niederschlagung der Proteste getötet worden, darunter Minderjährige, teilte die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) am Montag mit. Unbestätigten Berichten zufolge liegt die tatsächliche Opferzahl aber deutlich höher. Laut Schätzungen sollen seit Beginn der Proteste mehr als 6.000 Menschen getötet worden sein.
Nach Extremkälte kommt erhöhte Glatteisgefahr
Wien/Liebenau - Nach der Extremkälte kommt es in Österreich zu erhöhter Glatteisgefahr. Die Geosphere Austria gab bis Dienstag eine gelbe Glatteiswarnung für weite Teile des Landes aus. Durch die auftretende Glätte besteht eine erhöhte Unfallgefahr, lokal kann es zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollten ihre Fahrzeuge auf Wintertauglichkeit überprüfen und die Fahrgeschwindigkeit den aktuellen Verhältnissen anpassen.
Festnahme im Fall von vermisster Steirerin
Tillmitsch - Im Fall der 34-jährigen Steirerin, die seit dem Wochenende verschwunden ist, wurde am Montag ein 30-jähriger Polizeibeamter festgenommen. Er steht im Verdacht, möglicherweise mit dem Verschwinden der Frau aus dem Bezirk Leibnitz zu tun zu haben, hieß es Montagabend. Der Mann bestreitet die Vorwürfe. Er gestand allerdings nach anfänglichem Leugnen, sich zuletzt am Freitag mit ihr getroffen zu haben. Seither ist die Frau verschwunden.
Trump erwägt laut Sprecherin weiterhin Luftangriffe im Iran
Jerusalem/Teheran/Washington - US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben des Weißen Hauses weiterhin eine mögliche Militärintervention im Iran, um das gewaltsame Vorgehen der dortigen Sicherheitskräfte gegen die Massenproteste zu stoppen. Luftangriffe seien "eine der vielen, vielen Optionen", die für Trump auf dem Tisch lägen, sagte am Montag dessen Sprecherin Karoline Leavitt. Zugleich betonte sie aber auch, dass "die Diplomatie immer die erste Option für den Präsidenten" sei.
Regierungsklausur sucht Ergebnisse
Wien - Die Regierung startet am Dienstag und Mittwoch nun so richtig in ihr Arbeitsjahr. Bei einer kleinen Klausur sollen Themen wie die Industriestrategie und ein Anwendungsverbot der Scharia auch im Privatrecht fixiert werden. Ziemlich sicher kommt es zur Etablierung eines günstigeren Industriestroms, wobei vor allem noch um die Gegenfinanzierung gerungen wird. Offen ist, ob sich der SPÖ-Wunsch erfüllt, dass die Gastronomie ein günstiges Mittagsgericht anbieten muss.
Landwirt in Graz wegen schwerer Körperverletzung verurteilt
Graz - Ein 80-jähriger Landwirt ist am Montag wegen absichtlich schwerer Körperverletzung im Grazer Straflandesgericht zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Außerdem muss er 18.700 Euro Schmerzengeld zahlen. Der Mann hatte seinen Bruder auf dessen Moped mehrmals mit dem Traktor angefahren. Eigentlich war versuchter Mord angeklagt, die Geschworenen sahen den Mann in diesem Punkt aber nicht als schuldig an. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Angeklagte hat um Bedenkzeit gebeten.
Prozess und Missbrauch einer demenzkranken 82-Jährigen
Wien - Am Dienstag wird am Wiener Landesgericht gegen einen 25-jährigen Heimhelfer verhandelt, der sich am 18. September 2025 an einer demenzkranken 82-Jährigen vergangen haben soll. Angeklagt ist sexueller Missbrauch einer wehrlosen bzw. psychisch beeinträchtigten Person - der Staatsanwaltschaft zufolge war die Betroffene krankheitsbedingt nicht in der Lage, die Bedeutung des inkriminierten Geschehens zu erfassen und sich dagegen zur Wehr zu setzen.
Trump empfängt Machado am Donnerstag im Weißen Haus
Washington/Caracas - Die venezolanische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado wird Medienberichten zufolge am Donnerstag von US-Präsident Donald Trump empfangen. Der Besuch sei im Weißen Haus geplant, berichteten die US-Sender CNN und CBS News sowie "Politico". Machado reist derzeit durch Europa. Im vergangenen Dezember war sie nach elf Monaten im Untergrund erstmals wieder in Erscheinung getreten, um in Norwegen den Friedensnobelpreis entgegenzunehmen.
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red