APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Laut NGO mindestens 648 Demonstranten im Iran getötet
Teheran - Die Zahl der Todesopfer bei den Massendemonstrationen im Iran hat sich deutlich erhöht. Mindestens 648 Demonstranten seien bei der Niederschlagung der Proteste getötet worden, darunter Minderjährige, teilte die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) am Montag mit. Unbestätigten Berichten zufolge liege die tatsächliche Opferzahl aber deutlich höher. Einigen Schätzungen zufolge sollen seit Beginn der Proteste mehr als 6.000 Menschen getötet worden sein.
Nach Extremkälte kommt erhöhte Glatteisgefahr
Wien/Liebenau - Nach der Extremkälte kommt es in Österreich zu erhöhter Glatteisgefahr. Die Geosphere Austria gab bis Dienstag eine gelbe Glatteiswarnung für weite Teile des Landes aus. Durch die auftretende Glätte besteht eine erhöhte Unfallgefahr, lokal kann es zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollten ihre Fahrzeuge auf Wintertauglichkeit überprüfen und die Fahrgeschwindigkeit den aktuellen Verhältnissen anpassen.
Hattmannsdorfer und Verbund-Chef für Industriestrompreis
Wien - Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) dürfte die Forderung nach einem niedrigeren Strompreis für die Industrie mit in die morgige Regierungsklausur nehmen. Wenn Deutschland Maßnahmen zum Industriestrompreis setzt, bestehe auch in Österreich "Handlungsbedarf", sagte der ÖVP-Minister am Montag im Ö1-Radio. Ähnlich sieht das Verbund-Chef Michael Strugl: "Die Industrie braucht sofort Hilfe, das versteht jeder", sagte er am Montag im Klub der Wirtschaftspublizisten.
Festnahme im Fall von vermisster Steirerin
Tillmitsch - Im Fall der 34-jährigen Steirerin, die seit dem Wochenende verschwunden ist, wurde am Montag ein 30-jähriger Polizeibeamter festgenommen. Er steht im Verdacht, möglicherweise mit dem Verschwinden der Frau aus dem Bezirk Leibnitz zu tun zu haben, hieß es Montagabend. Der Mann bestreitet die Vorwürfe. Er gestand allerdings nach anfänglichem Leugnen, sich zuletzt am Freitag mit ihr getroffen zu haben. Seither ist die Frau verschwunden.
Swarovski - Weniger als 80 Mitarbeiter werden gekündigt
Wattens - Nach dem im November angekündigten Abbau von rund 400 Arbeitsplätzen durch den Tiroler Kristallkonzern Swarovski an seinem Hauptsitz in Wattens steht die Zahl jener Mitarbeiter fest, die tatsächlich gekündigt werden: "Weniger als 80 Personen" müssen "aktiv abgebaut" werden, teilte der Konzern am Montag auf APA-Anfrage mit. 85 Prozent der Positionen hätten hingegen durch Pensionierungen und mit "partnerschaftlichen freiwilligen Abgängen" gelöst werden können.
Brand in Crans-Montana - Barbesitzer offiziell in U-Haft
Crans-Montana - Das Zwangsmaßnahmengericht des Schweizer Kantons Wallis hat am Montag Untersuchungshaft für den Barbesitzer in der Folge des Brandes in Crans-Montana angeordnet. Diese Entscheidung gilt zunächst für einen Zeitraum von drei Monaten. Bei dem Feuer in der Bar "Le Constellation" waren in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben gekommen und 114 Menschen teils schwer verletzt worden.
NEOS stellen sich bei Wahlärzten gegen Koalitionspakt
Wien - Der von der SPÖ forcierte Plan, Wahlärzte zur Behandlung von Kassenpatienten zum Kassentarif zu bewegen, sorgt für Koalitionsturbulenzen. Wie das Ö1-"Mittagsjournal" am Montag berichtete, kam von den NEOS dazu nämlich ein Nein, obwohl das Vorhaben in der schwarz-rot-pinken Koalitionsvereinbarung festgeschrieben ist. Die ÖVP wiederum will eine Regelung nur im Einvernehmen mit der Ärzteschaft, und deren Standesvertretung ist strikt dagegen.
Landwirt in Graz wegen schwerer Körperverletzung verurteilt
Graz - Ein 80-jähriger Landwirt ist am Montag wegen absichtlich schwerer Körperverletzung im Grazer Straflandesgericht zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Außerdem muss er 18.700 Euro Schmerzengeld zahlen. Der Mann hatte seinen Bruder auf dessen Moped mehrmals mit dem Traktor angefahren. Eigentlich war versuchter Mord angeklagt, die Geschworenen sahen den Mann in diesem Punkt aber nicht als schuldig an. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Angeklagte hat um Bedenkzeit gebeten.
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red