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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Hattmannsdorfer und Verbund-Chef für Industriestrompreis

Wien - Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) dürfte die Forderung nach einem niedrigeren Strompreis für die Industrie mit in die morgige Regierungsklausur nehmen. Wenn Deutschland Maßnahmen zum Industriestrompreis setzt, bestehe auch in Österreich "Handlungsbedarf", sagte der ÖVP-Minister am Montag im Ö1-Radio. Ähnlich sieht das Verbund-Chef Michael Strugl: "Die Industrie braucht sofort Hilfe, das versteht jeder", sagte er am Montag im Klub der Wirtschaftspublizisten.

Laut NGO mindestens 648 Demonstranten im Iran getötet

Teheran - Bei der Niederschlagung der Proteste im Iran sind nach den jüngsten Angaben einer Menschenrechtsorganisation mindestens 648 Demonstranten getötet worden, darunter neun Minderjährige. Einigen Schätzungen zufolge gebe es sogar mehr als 6.000 Todesopfer, teilte die in Norwegen ansässige Menschenrechtsgruppe Iran Human Rights (IHR) Montagabend mit. Aufgrund der anhaltenden Internetsperre im Iran sei es aber "äußerst schwierig, diese Berichte unabhängig zu überprüfen".

Festnahme im Fall von vermisster Steirerin

Tillmitsch - Im Fall der 34-jährigen Steirerin, die seit dem Wochenende verschwunden ist, wurde am Montag ein 30-jähriger Polizeibeamter festgenommen. Er steht im Verdacht, möglicherweise mit dem Verschwinden der Frau aus dem Bezirk Leibnitz zu tun zu haben, hieß es Montagabend. Der Mann bestreitet die Vorwürfe. Er gestand allerdings, zuletzt am Freitag mit ihr in Kontakt gewesen zu sein.

Landwirt in Graz wegen schwerer Körperverletzung verurteilt

Graz - Ein 80-jähriger Landwirt ist am Montag wegen absichtlich schwerer Körperverletzung im Grazer Straflandesgericht zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Außerdem muss er 18.700 Euro Schmerzengeld zahlen. Der Mann hatte seinen Bruder auf dessen Moped mehrmals mit dem Traktor angefahren. Eigentlich war versuchter Mord angeklagt, die Geschworenen sahen den Mann in diesem Punkt aber nicht als schuldig an. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Angeklagte hat um Bedenkzeit gebeten.

Trump bekräftigt Anspruch auf Grönland

Washington/Brüssel - Europa sucht einen Ausweg aus dem Grönland-Konflikt, aber US-Präsident Donald Trump blockt ab. Von seinem Besitzanspruch auf die Insel lässt er sich auch durch Vorstöße von NATO-Staaten für einen Ausbau der Bündnispräsenz in der Arktis nicht abbringen. An Bord der Air Force One konfrontierte eine Journalistin Trump damit, dass Großbritannien und Deutschland darüber diskutieren, wie die NATO die Arktis besser schützen könnte. Das ändere nichts an seiner Einschätzung, sagte er.

Swarovski - Weniger als 80 Mitarbeiter werden gekündigt

Wattens - Nach dem im November angekündigten Abbau von rund 400 Arbeitsplätzen durch den Tiroler Kristallkonzern Swarovski an seinem Hauptsitz in Wattens steht die Zahl jener Mitarbeiter fest, die tatsächlich gekündigt werden: "Weniger als 80 Personen" müssen "aktiv abgebaut" werden, teilte der Konzern am Montag auf APA-Anfrage mit. 85 Prozent der Positionen hätten hingegen durch Pensionierungen und mit "partnerschaftlichen freiwilligen Abgängen" gelöst werden können.

Nach Brand: Dauer der Sperre von A10-Tunnel weiter offen

Werfen/Golling/Wien - Drei Tage nach dem verheerenden Lkw-Brand im Brentenbergtunnel auf der Tauernautobahn (A10) in Salzburg am Freitagabend ist weiterhin unklar, wie lange die Tunnelröhre Richtung Salzburg noch komplett gesperrt sein wird. Wie die Asfinag am Montagnachmittag mitteilte, sei jedoch eine einspurige Verkehrsführung die rascheste und bestmögliche Sofortmaßnahme. Nach den ersten Untersuchungen von Fachleuten liegen mittlerweile weitere Erkenntnisse zum Ausmaß der Schäden vor.

Kuba bestreitet Verhandlungen mit den USA

Washington - Vor dem Hintergrund der Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Kuba hat die Regierung in Havanna Verhandlungen mit Washington über eine politische Annäherung beider Länder dementiert. Bis auf einen Austausch zu "technischen" Migrationsfragen gebe es "keine Gespräche mit der US-Regierung", schrieb am Montag der kubanische Staatschef Miguel Díaz-Canel im Onlinedienst X. Díaz-Canel widersprach damit Trump.

Wiener Börse setzt Rekordjagd fort

Wien - An der Wiener Börse hat sich die Rekordjagd am Montag fortgesetzt. Der ATX verzeichnete einen Aufschlag von 0,69 Prozent auf 5.440,34 Punkte. Auch an europäischen Börsen gab es überwiegend Gewinne zu sehen. Ein Unsicherheitsfaktor bleibt der Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell. Powell wies strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine mögliche Anklage als Versuch politischer Einflussnahme auf die Unabhängigkeit der Notenbank zurück.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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