APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Nach Extremkälte kommt erhöhte Glatteisgefahr
Wien/Liebenau - Nach der Extremkälte kommt es in Österreich zu erhöhter Glatteisgefahr. Die Geosphere Austria gab bis Dienstag eine gelbe Glatteiswarnung für weite Teile des Landes aus. Durch die auftretende Glätte besteht eine erhöhte Unfallgefahr, lokal kann es zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollten ihre Fahrzeuge auf Wintertauglichkeit überprüfen und die Fahrgeschwindigkeit den aktuellen Verhältnissen anpassen.
Hattmannsdorfer und Verbund-Chef für Industriestrompreis
Wien - Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) dürfte die Forderung nach einem niedrigeren Strompreis für die Industrie mit in die morgige Regierungsklausur nehmen. Wenn Deutschland Maßnahmen zum Industriestrompreis setzt, bestehe auch in Österreich "Handlungsbedarf", sagte der ÖVP-Minister am Montag im Ö1-Radio. Ähnlich sieht das Verbund-Chef Michael Strugl: "Die Industrie braucht sofort Hilfe, das versteht jeder", sagte er am Montag im Klub der Wirtschaftspublizisten.
Nach Brand: Dauer der Sperre von A10-Tunnel weiter offen
Werfen/Golling/Wien - Drei Tage nach dem verheerenden Lkw-Brand im Brentenbergtunnel auf der Tauernautobahn (A10) in Salzburg am Freitagabend ist weiterhin unklar, wie lange die Tunnelröhre Richtung Salzburg noch komplett gesperrt sein wird. Wie die Asfinag am Montagnachmittag mitteilte, sei jedoch eine einspurige Verkehrsführung die rascheste und bestmögliche Sofortmaßnahme. Nach den ersten Untersuchungen von Fachleuten liegen mittlerweile weitere Erkenntnisse zum Ausmaß der Schäden vor.
Brand in Crans-Montana - Barbesitzer offiziell in U-Haft
Crans-Montana - Das Zwangsmaßnahmengericht des Schweizer Kantons Wallis hat am Montag Untersuchungshaft für den Barbesitzer in der Folge des Brandes in Crans-Montana angeordnet. Diese Entscheidung gilt zunächst für einen Zeitraum von drei Monaten. Bei dem Feuer in der Bar "Le Constellation" waren in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben gekommen und 114 Menschen teils schwer verletzt worden.
NEOS stellen sich bei Wahlärzten gegen Koalitionspakt
Wien - Der von der SPÖ forcierte Plan, Wahlärzte zur Behandlung von Kassenpatienten zum Kassentarif zu bewegen, sorgt für Koalitionsturbulenzen. Wie das Ö1-"Mittagsjournal" am Montag berichtete, kam von den NEOS dazu nämlich ein Nein, obwohl das Vorhaben in der schwarz-rot-pinken Koalitionsvereinbarung festgeschrieben ist. Die ÖVP wiederum will eine Regelung nur im Einvernehmen mit der Ärzteschaft, und deren Standesvertretung ist strikt dagegen.
Zwei Arbeiter bei Stromunfall in Wien verletzt
Wien - Bei einem Stromunfall in Wien-Favoriten sind am Montagvormittag zwei Arbeiter verletzt worden. Ein 49-Jähriger erlitt großflächige Verbrennungen und war in kritischem Zustand. Der Mann wurde an Ort und Stelle stabilisiert und in ein Krankenhaus gebracht, sagte Andreas Huber, Sprecher der Berufsrettung Wien. Der zweite Verletzte, ein 21-Jähriger, trug ebenfalls Verbrennungen davon. Die Männer hatten laut Polizei in einem Schaltraum an einer Hochspannungsleitung gearbeitet.
Trump bekräftigt Anspruch auf Grönland
Washington/Brüssel - Europa sucht einen Ausweg aus dem Grönland-Konflikt, aber US-Präsident Donald Trump blockt ab. Von seinem Besitzanspruch auf die Insel lässt er sich auch durch Vorstöße von NATO-Staaten für einen Ausbau der Bündnispräsenz in der Arktis nicht abbringen. An Bord der Air Force One konfrontierte eine Journalistin Trump damit, dass Großbritannien und Deutschland darüber diskutieren, wie die NATO die Arktis besser schützen könnte. Das ändere nichts an seiner Einschätzung, sagte er.
Völkermordprozess gegen Myanmar vor höchstem UNO-Gericht
Den Haag/Naypyidaw/Yangon (Rangun) - Vor dem höchsten Gericht der Vereinten Nationen hat am Montag ein Prozess gegen Myanmar wegen mutmaßlichen Völkermordes begonnen. Dem südostasiatischen Staat und seiner Militärjunta wird Völkermord an der muslimischen Minderheit der Rohingya vorgeworfen. Es ist der erste Völkermord-Fall, den der Internationale Gerichtshof (IGH) seit mehr als einem Jahrzehnt vollständig verhandelt.
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red