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Wiener Börse (Mittag) - ATX mit leichtem Minus / US-Streit um Fed vor Eskalation - Bankenpapiere mit Abschlägen

Die Wiener Börse ist mit Abschlägen in die Woche gestartet. Der heimische Leitindex ATX war am Montag gegen 12.30 Uhr bei 5.389,25 Punkten 0,26 Prozent im Minus. Der ATX Prime notierte mit minus 0,27 Prozent bei 2.677,79 Zählern. Das europäische Umfeld zeigte sich hingegen im Plus. An den wichtigsten europäischen Börsen war keine klare Richtung auszumachen.

Internationaler Aufreger bleibt der Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Fed-Chef Jerome Powell, der vor einer weiteren Eskalationsspirale steht. Powell zufolge stellte das US-Justizministerium der Fed am Freitag Vorladungen zu und drohte mit einer Anklage.

Unternehmensseitig war es in Österreich bisher ruhig. Verbundchef Michael Strugl stand am Vormittag Journalisten Rede und Antwort, was die Papiere des Stromversorgers mit einem leichten Minus von 0,08 Prozent kaum tangierte.

Leicht unter Druck standen die Bankentitel. BAWAG lagen zu Mittag bei minus 0,8 Prozent, Erste Group bei minus 0,5 und die Raiffeisen Bank International (RBI) bei minus 0,2 Prozent. Schlusslicht war die Addiko Bank mit 2,1 Prozent im Minus.

Gesucht waren Polytec mit plus 3,9 Prozent. Gut im Plus befanden sich auch die Aktien des österreichischen Ölfeldausrüsters SBO mit 3,7 Prozent.

Der oberösterreichische Spezialmotorenhersteller Steyr Motors hat sich laut eigenen Angaben einen Rahmenvertrag mit mindestens 30 Mio. Euro Umsatz in China gesichert. Darin enthalten ist ein verbindliches Auftragsvolumen von mindestens 750 zusätzlichen Motoren bis 2030, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Anleger haben das noch nicht goutiert, Steyr Motors lagen in Wien mit 0.4 Prozent im Minus.

moe/rst

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