APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Trump: "Der Iran will verhandeln"
Teheran/Washington - Angesichts der Massenproteste im Iran erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran. "Der Iran will verhandeln", sagte er an Bord der Air Force One vor Journalisten. Man werde sich vielleicht mit Vertretern des Iran treffen. Angesichts dessen, was im Iran passiere, müssten die USA aber vielleicht auch vorher handeln, warnte er mit Blick auf die Proteste kryptisch. Laut Irans Außenminister Abbas Araqchi ist die Lage im Land nun vollständig unter Kontrolle.
Über 100 Feuerwehrleute bei Brand in Wiener Firmengebäude
Wien - Bei einem am Sonntagabend ausgebrochenen Brand in einem Gewerbebetrieb in Wien-Donaustadt sind die Nacht über mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz gestanden. Flammen und Rauch waren weithin sichtbar, ab 19.30 Uhr gingen zahlreiche Notrufe ein, bestätigte Feuerwehrsprecher Lukas Schauer Medienberichte. Es habe sich um einen ausgedehnten Dachbrand gehandelt. Die klirrende Kälte erschwerte den Einsatz, unter anderem durch gefrierendes Löschwasser. Verletzt wurde niemand.
Trump-Regierung droht Fed-Chef Powell mit Klage
Washington - Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat dem Chef der US-Notenbank (Fed), Jerome Powell, wegen seiner Aussagen zu einem Bauprojekt mit einer Anklage gedroht. Powell bezeichnete den Schritt am Sonntag als "Vorwand", um mehr Einfluss auf die Zentralbank und die Geldpolitik zu erlangen. Der Vorgang ist eine Eskalation in den langjährigen Bemühungen Trumps, eine größere Kontrolle über die Fed zu gewinnen.
AKV: Zahl der Firmenpleiten bleibt heuer auf hohem Niveau
Wien - Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) sieht nach dem Vorliegen der Ist-Zahlen 2025 im abgelaufenen Jahr das "dritte Rekordpleitejahr in Folge an eröffneten Firmeninsolvenzen". 4.189 Verfahren wurden eröffnet, laut AKV um 0,72 Prozent mehr als im vorherigen Rekordjahr 2024. Samt Unternehmenspleiten, die mangels Masse nicht eröffnet wurden, gab es 7.156. Das entspricht einem Plus von knapp 8 Prozent gegenüber 2024. Für heuer wird nur eine leichte Entspannung erwartet.
US-Regierung schickt weitere Beamte nach Minnesota
Washington - Die Regierung von US-Präsident Donald Trump entsendet nach den tödlichen Schüssen eines Beamten der Einwanderungsbehörde ICE auf eine Frau in Minneapolis Hunderte weitere Bundesbeamte in die Stadt. So solle gewährleistet werden, dass bereits eingesetzte ICE-Beamte und Grenzschützer ihre Arbeit in der Großstadt im Bundesstaat Minnesota im Norden der USA sicher machen könnten, sagte US-Heimatschutzministerin Kristi Noem dem Sender Fox News am Sonntag.
35.000 Haushalte um Odessa ohne Strom
Odessa - Für 35.000 Haushalte im südukrainischen Gebiet Odessa ist nach einem russischen Drohnenangriff der Strom ausgefallen. Das teilte der Stromversorger DTEK mit und sprach von einem schweren Schaden. "Die Wiederherstellung der Versorgung braucht Zeit", hieß es in der Mitteilung. In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie Bürgermeister Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden.
Dänischer Urlauber in Bad Gastein erfroren
Bad Gastein - In Bad Gastein (Pongau) haben Bergretter am Sonntag in der Nähe des Wasserfalls einen dänischen Urlauber tot aufgefunden. Der 55-Jährige dürfte erfroren sein, informierte die Bergrettung in einer Aussendung. Der Mann wurde am Samstag gegen 22.00 Uhr zuletzt gesehen. Weil er nicht in seinem Urlaubsquartier auftauchte, wurde Sonntagvormittag die Abgängigkeit bei der Polizei angezeigt, sagte eine Polizeisprecherin zur APA.
Frankfurter Flughafen streicht zahlreiche Flüge
Frankfurt - Am Frankfurter Flughafen sind am Montag in der Früh angesichts von Schneefall und Glatteiswarnungen zahlreiche Flüge gestrichen worden. Von den im Tagesverlauf geplanten 1.052 Flügen seien 98 annulliert, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport der Deutschen Presse-Agentur, die Zahl könne im Tagesverlauf noch steigen. Der Flughafen starte mit einem "angespannten Winterbetrieb" in den Tag, man rechne mit erheblichen Beeinträchtigungen.
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red