Devisen (Früh) - Euro etwas höher bei 1,1666 US-Dollar / Ruhiger Tag erwartet - Eventuelle Impulse durch Konflikt Trump vs. Powell
Der Euro hat am Montag im frühen Handel leicht zugelegt und sich damit weiter von seinem am Freitagnachmittag erreichten Ein-Monats-Tief erholt. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,1666 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als noch am Freitagabend. Vergangene Woche hatte der Euro den Handel mit 1,1637 Dollar beendet, nachdem der Kurs zuvor bis auf 1,1618 US-Dollar und damit den niedrigsten Stand seit dem 9. Dezember gefallen war.
Da am Montag weder in Europa noch in den USA wichtige Konjunkturdaten anstehen, rechnen Händler zum Wochenauftakt mit einem ruhigen Handel am Devisenmarkt. Impulse könnten aus dem Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank (Fed) Jerome Powell kommen. Die US-Regierung von Trump droht Powell wegen seiner Aussagen zu einem Bauprojekt mit einer Anklage. Powell bezeichnete den Schritt als "Vorwand", um mehr Einfluss auf die Zentralbank und die Geldpolitik zu erlangen.
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