APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
EU-Staaten stimmen für Mercosur-Deal - Österreich geteilt
Brüssel/Wien - Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen ist das Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten so gut wie unter Dach und Fach. Die Botschafter der 27 EU-Länder stimmten der Vereinbarung am Freitag mehrheitlich zu. Aus Österreich sind die Reaktionen gemischt: Wirtschaftsvertreter zeigen sich zufrieden, die Bauern und Umweltschützer sind enttäuscht.
Minus 16,1 Grad - Schwarzau im Freiwald als Kältepol
Wien - Das eisige Winterwetter hat Österreich weiter fest im Griff und vielerorts konnte sich auch über Neuschnee gefreut werden: Der Kältepol des Landes lag in der Nacht auf Freitag in Schwarzau im Freiwald auf 788 Metern Seehöhe. In der Ortschaft in der Gemeinde Moorbad Harbach im Bezirk Gmünd in Niederösterreich erreichte das Thermometer laut Geosphere Austria minus 16,1 Grad. An zweiter Stelle kam Zwettl mit minus 14,2 Grad.
Trauertag in der Schweiz um Opfer von Crans-Montana
Crans-Montana - Nach dem tödlichen Silvester-Brand in einer Bar im Skiort Crans-Montana haben die Menschen in der Schweiz der 40 Todesopfer gedacht. Begleitet vom Glockengeläut der Kirchen hielt das Land am Freitag um 14.00 Uhr eine Schweigeminute ab. Kurz zuvor hatte in Martigny westlich von Crans-Montana eine Trauerfeier begonnen, zu der neben Bundespräsident Guy Parmelin auch Gäste aus dem Ausland wie der französische Präsident Emmanuel Macron anreisten.
Sorge vor staatlicher Gewalt bei Protesten im Iran
Teheran - Inmitten massiver Proteste gegen die autoritäre Staatsführung ist der Iran fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Nur sehr wenige Informationen dringen nach außen. Die Bevölkerung ist vom Internet abgeschnitten. Damit reagiert die Staatsführung auf die bisher heftigsten Demonstrationen seit Beginn der Unruhen Ende Dezember. Irans oberster Führer verurteilte die landesweiten Proteste scharf.
Probleme durch Wintersturm "Elli" in Deutschland
Hamburg/Paris/London - Die Wintersturmfront "Elli", die in Frankreich "Goretti" genannt wird, ist in der Nacht auf Freitag auf Deutschland getroffen und sorgt für schwierige Bedingungen. Es galten laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Unwetterwarnungen wegen Schneeverwehungen in Norddeutschland, wegen Schneefällen in der Mitte und im Südosten des Landes sowie wegen Glatteises in Bayern. In Frankreich kam es zu großflächigen Stromausfällen, und Großbritannien wappnet sich für viel Schnee.
Neue Kampagne soll mehr Personal in Kindergärten bringen
Wien - Die Plätze in Kindergärten und Krippen wurden in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut, es gibt allerdings einen eklatanten Mangel an qualifiziertem Personal. Mit einer am Freitag präsentierten Kampagne will Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) das Image des Berufs verbessern und neue Zielgruppen für die Arbeit in der Elementarpädagogik gewinnen. Ein Hebel sollen auch die im Herbst startenden neuen Ausbildungsangebote bei Berufsumstieg oder nach der Matura sein.
Sechs weitere Urteile nach Gewaltattacke am Bahnhof Meidling
Wien - Am Wiener Landesgericht ist am Freitag der Prozess um einen gewalttätigen Angriff auf arabisch aussehende Männer fortgesetzt worden, bei dem am 7. Juli 2024 am Bahnhof Meidling fünf Personen teils schwer verletzt wurden. Nachdem von 24 Angeklagten mit vorwiegend tschetschenischen Wurzeln acht erstinstanzlich Bewährungsstrafen ausgefasst hatten, wurde nun gegen acht weitere Burschen im Alter zwischen 18 und 20 Jahren verhandelt. Sechs wurden am Ende anklagekonform verurteilt.
Wiener Börse am Nachmittag leicht im Minus
Wien - Die Wiener Börse hat sich zum Wochenausklang leicht im Minus präsentiert. Der heimische Leitindex ATX wurde am Freitagnachmittag mit 5.393,79 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 0,34 Prozent. Der ATX Prime notierte bei 2.680,67 Zählern und damit um 0,31 Prozent schwächer. Das europäische Umfeld zeigte sich hingegen im Plus. Werte der CA Immo stiegen nach Bekanntgabe eines Aktienrückkaufprogramms um 2,3 Prozent. Semperit legte 3,7 Prozent zu. VIG verloren 3,7 Prozent.
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red