Wegen des heftigen Sturms über
Nordfrankreich hat der französische Stromkonzern EDF
das Atomkraftwerk Flamanville am Ärmelkanal in der Nacht zu Freitag
abgeschaltet. Das für den Betrieb des Kraftwerks zwingend notwendige
Personal befinde sich in dem AKW, die übrigen Mitarbeiter wurden
aufgefordert, nicht zum Kraftwerk zu kommen und im Homeoffice zu
arbeiten, teilte EDF mit. Entsprechend dem Verfahren bei Unwetter
war die Leistung des Kraftwerks zunächst gedrosselt worden.
In der Nacht hatte der Sturm am Ärmelkanal in der Spitze an einer
Stelle eine Geschwindigkeit von 213 Kilometer pro Stunde erreicht.
Bäume stürzten um und Dächer wurden abgedeckt, es gab erhebliche
Verkehrsbehinderungen. Menschen kamen nach vorläufiger Bilanz aber
nicht ernsthaft zu Schaden./evs/DP/nas