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Rohstoffe (Vormittag) - Ölpreise mit Verlusten / Geopolitische Risiken zuletzt stärker im Vordergrund - Goldpreis um 0,08 Prozent schwächer

Die Ölpreise sind am Freitag im Frühhandel gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostet 62,17 US-Dollar und damit um 0,83 Prozent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Februar fiel um 0,81 Prozent auf 57,91 Dollar.

Am Donnerstag waren die Ölpreise deutlich gestiegen und Brent-Öl aus der Nordsee hatte sich um mehr als zwei Dollar je Barrel verteuert. Hintergrund waren Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump in Richtung des Förderlandes Iran. Trump hatte die Staatsführung in Teheran vor der Tötung von Demonstranten gewarnt und mit "harten" Strafen gedroht.

Am Ölmarkt sind geopolitische Risiken zuletzt stärker in den Vordergrund gerückt. Neben den Drohungen in Richtung Iran hat Trump in einem Interview des US-Senders Fox News zudem die Unterstützung für ein neues Sanktionspaket gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs signalisiert. Allerdings sagte Trump auch: "Ich hoffe, dass wir es nicht verwenden müssen."

Zuvor hatten die USA bereits mehrere Maßnahmen gegen die russische Wirtschaft verhängt, darunter Strafmaßnahmen gegen die beiden größten russischen Öl-Firmen.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist gefallen. Wie das OPEC-Sekretariat am Freitag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Donnerstag 58,76 US-Dollar je Barrel (159 Liter), nach 58,51 Dollar am Mittwoch. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.

Der Goldpreis tendierte schwächer. Eine Feinunze (31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.472,80 Dollar und damit 0,08 Prozent weniger als am Donnerstag.

rst/lof

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