APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Benkos Ingbe-Stiftung darf vorerst kein Geld mehr auszahlen
Wien - René Benkos Masseverwalter Andreas Grabenweger hat eine einstweilige Verfügung gegen die Ingbe-Stiftung der Benkos erreicht. Damit darf die liechtensteinische Stiftung vorerst kein Geld mehr an Begünstigte ausschütten. Grabenweger bestätigte der APA einen entsprechenden Bericht der "Kronen Zeitung" (online). Die Entscheidung des Fürstlichen Landgericht in Vaduz ist nicht rechtskräftig, Beschwerden sind noch möglich.
Schnee und Eis beherrschen viele Teile Europas
Offenbach - Schnee, Glätte und klirrende Kälte: Wie in Österreich führt auch in vielen Teilen Europas das eisige Winterwetter zu Einschränkungen. Im Norden Schottlands bleiben viele Schulen bereits den vierten Tag in Folge wegen starken Schneefalls geschlossen. Der britische Wetterdienst Met Office warnt am Donnerstag zudem vor dem nächsten Sturmtief, das Schnee und Stürme in Teile des Vereinigten Königreichs bringen und damit Einschränkungen auslösen soll.
Trump: US-Aufsicht über Venezuela und Ölindustrie über Jahre
Washington/Caracas - US-Präsident Donald Trump erwartet, dass die USA über Jahre hinweg Venezuela unter Aufsicht halten und dort Erdöl fördern werden. Das berichtet die "New York Times" unter Berufung auf ein Gespräch mit dem US-Präsidenten. Die venezolanische Regierung unter der geschäftsführenden Präsidentin, Delcy Rodríguez, sei bereit, alles zu geben, was die US-Regierung für notwendig halte, habe Trump weiter gesagt.
Familie bei Gasexplosion in deutschem Wohnhaus getötet
Albstadt - Beim Einsturz eines Wohngebäudes im baden-württembergischen Albstadt sind drei Menschen ums Leben gekommen. Es handelt sich dabei um Familienmitglieder im Alter von 33, 30 und sechs Jahren, wie die Polizei mitteilte. Nach mehreren Stunden Suche hätten Einsatzkräfte die drei an der Adresse im Ortsteil Tailfingen gemeldeten Menschen nur noch tot bergen können. Vor dem Einsturz des Gebäudes war es zu einer Gasexplosion gekommen. Die Ursache dafür muss noch ermittelt werden.
Mattle und Wallner wollen Aus für geteilte Zuständigkeiten
Innsbruck - Tirols Landeschef Anton Mattle und sein Vorarlberger Amtskollege Markus Wallner (beide ÖVP) haben ein "Positionspapier" zur "Reformpartnerschaft" veröffentlicht. Die geteilten Zuständigkeiten mit Grundsatzgesetzgebung beim Bund und Ausführung/Vollzug bei den Ländern sollen abgeschafft werden. Bei der Gesundheit soll die Gesetzgebungszuständigkeit zum Bund, bei der Bildung die Länder für Personal, Kinderbetreuung und äußere Organisation der Pflichtschulen verantwortlich sein.
Bundesweites Aktionsprogramm soll Naturgefahren managen
Innsbruck/Österreich - Das Landwirtschaftsministerium startet mit Beginn 2026 mit einem bundesweiten Aktionsprogramm zum besseren und einheitlicheren Management von Naturgefahren. Herzstück wird ein österreichweit ausgerolltes Geo-Monitoringsystem mit einem Kompetenzzentrum mit Sitz in Innsbruck sein. Dieses soll helfen, Naturereignisse wie etwa Felsstürze oder Muren besser zu analysieren und womöglich vorherzusagen, hieß es von Seiten der Verantwortlichen am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.
Regierungsspitze trifft sich zu zweitägiger Klausur
Wien - Die Regierungsspitze trifft sich kommende Woche zu einer zweitägigen Arbeitstagung. Neben Kanzler Christian Stocker (ÖVP), Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) nehmen am ersten Tag der Besprechung in Mauerbach auch die Regierungskoordinatoren und die Klubobleute der drei Regierungsparteien an dem Treffen teil.
Doppelmayr baut in Mexiko City längste urbane Seilbahn
Wolfurt - Der Vorarlberger Seilbahnbauer Doppelmayr wird in Mexiko City eigenen Angaben zufolge die längste urbane Seilbahn der Welt realisieren. Die "Cablebús Línea 5" soll 15,2 Kilometer lang werden und zwölf Stationen umfassen, informierte Doppelmayr am Donnerstag. Die Gesamtinvestition in das Projekt mit dem Eröffnungstermin 2028 beträgt etwa 7,9 Milliarden mexikanische Pesos (rund 372 Millionen Euro). Wie viel davon Doppelmayr bekommt, blieb unbekannt.
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red