ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Neujahrs-Rally kommt zum Erliegen
Nach der Rekordjagd an Europas
Börsen seit Jahresbeginn hat zur Wochenmitte eine Konsolidierung
eingesetzt. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Grund für das Durchatmen an den Börsen könnte sein, dass am Freitag in den USA die Arbeitsmarktdaten für Dezember veröffentlicht werden. "Nach dem Ende des Shutdowns werden Konjunkturdaten wieder regulär veröffentlicht. Das sorgt zwar für mehr Transparenz, erhöht aber gleichzeitig die Sensitivität der Märkte gegenüber neuen Zahlen", schrieb Maximilian Wienke von der Handelsplattform eToro.
Außerhalb des Euroraums verlor der britische Leitindex FTSE 100
Schwächster Sektoren waren die Ölwerte. Die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch die Vereinigten Staaten hallte nach. Zwar verfügt das südamerikanische Land über die größten Ölreserven der Welt, die Öllieferungen aus Venezuela tragen aber weniger als ein Prozent zur Versorgung des globalen Ölmarkts bei. US-Präsident Donald Trump hat nun jedoch Subventionen für Ölkonzerne in Aussicht gestellt, die den Wiederaufbau der Energieinfrastruktur Venezuelas unterstützen. Damit könnte ein Überangebot drohen.
"Die Botschaft am globalen Ölmarkt ist unmissverständlich: Die US-Einmischung in Venezuela droht das ohnehin übervolle globale Ölangebot weiter anschwellen zu lassen - exakt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage ohnehin schwächelt", merkte Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank dazu an. Dadurch könnten die Ölpreise weiter unter Druck kommen.
Gegen die Verluste des ebenfalls schwächelnden Rohstoffsektors
Pharmawerte
Stärkster Sektor waren Immobilienaktien
ISIN GB0001383545 EU0009658145 CH0009980894
AXC0248 2026-01-07/18:16
Relevante Links: ArcelorMittal S.A., Roche Holding