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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Inflation erstmals seit Juli wieder unter vier Prozent

Wien - Die Inflation in Österreich schwächt sich ab, bleibt aber weiter fast doppelt so hoch wie im Rest der Eurozone. Im Dezember betrug sie laut Schnellschätzung 3,8 Prozent, wie die Statistik Austria am Mittwoch mitteilte. Die Teuerung liegt damit erstmals seit Juli 2025 wieder unter vier Prozent. In der Eurozone sank die Inflation auf 2,0 Prozent und erreichte somit die Zielmarke der EZB. Ausschlaggebend für den Rückgang waren niedrigere Ölpreise.

Regierung will bis Sommer neue Tourismusstrategie erarbeiten

Wien - Die schwarz-rot-pinke Bundesregierung hat sich beim Ministerrat am Mittwoch der Stärkung der heimischen Tourismusbranche gewidmet. Bis zum Sommer soll die neue Tourismusstrategie ("Vision T") stehen. Geplant sind zudem Maßnahmen, um Tourismusberufe attraktiver zu machen. Anlässlich der olympischen Winterspiele in Italien will man verstärkt die Werbetrommel für Österreichs Skigebiete rühren, eine Million Euro soll es dafür geben.

Selenskyjs Stabschef lobt "konkrete Ergebnisse" in Paris

Paris - Der neue ukrainische Präsidialamtschef Kyrylo Budanow hat am zweiten Tag der Pariser Gespräche für eine Beendigung des russischen Angriffskriegs weitere Ergebnisse in Aussicht gestellt. "Nicht alle Informationen können öffentlich gemacht werden, aber es gibt bereits konkrete Ergebnisse, und unsere Arbeit geht weiter", teilt der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj über Telegram mit. Die nationalen Interessen der Ukraine würden verteidigt.

Mehr als 2.000 Festnahmen bei Protesten im Iran

Teheran/Jerusalem - Bei den anhaltenden Protesten im Iran sind nach Angaben von Aktivisten mehr als 2.000 Menschen festgenommen worden. Mindestens 34 Demonstrierende seien seit Ausbruch der Proteste bei Konfrontationen mit der Staatsmacht ums Leben gekommen, berichtete das in den USA ansässige Menschenrechtsnetzwerk HRANA. Auch zwei Sicherheitskräfte wurden demnach getötet.

USA schließen im Streit um Grönland Militäreinsatz nicht aus

Washington/Brüssel - Die US-Regierung hat im Streit um die Kontrolle Grönlands ihre Haltung bekräftigt und schließt auch einen Militäreinsatz weiter nicht aus. Der Erwerb Grönlands habe für die nationale Sicherheit der USA Priorität und sei entscheidend, um Gegner in der Arktis abzuschrecken, teilte das Weiße Haus am Dienstag mit. Präsident Donald Trump und sein Stab diskutierten eine Reihe Optionen. Der Einsatz des Militärs sei dabei immer eine, die dem Oberbefehlshaber zur Verfügung stehe.

Zypern: Eröffnungszeremonie von EU-Ratspräsidentschaft

Nikosia - In Nikosia findet am Mittwoch die Auftaktveranstaltung für die EU-Ratspräsidentschaft Zyperns statt. Das Land hat am 1. Jänner für sechs Monate den EU-Vorsitz übernommen. Im Zentrum der zypriotischen Agenda stehen die Stärkung der strategischen Autonomie der EU, besonders in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit sowie das Migrationsmanagement. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj werden am Festakt teilnehmen.

Stromversorgung in Berlin wieder angelaufen

Berlin - Fünf Tage nach dem großflächigen Stromausfall in Berlin ist die Stromversorgung für das betroffene Gebiet wieder angelaufen. Schrittweise sollten in den nächsten Stunden sämtliche Haushalte wieder Strom haben, teilte ein Sprecher der landeseigenen Netzgesellschaft Stromnetz Berlin mit. Infolge des seit Samstag andauernden Stromausfalls nach einem Brandanschlag waren rund 19.900 Haushalte und 850 Gewerbebetriebe ohne Strom.

Anklage gegen Telefonbetrüger in Bayern: Fälle in Österreich

Bamberg/Wien - Ermittler aus dem deutschen Bundesland Bayern haben Anklage gegen den Kopf einer internationalen Telefonbetrügerbande erhoben. Dem 50-Jährigen wird bandenmäßiger Betrug in zwei Fällen vorgeworfen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Mittwoch mit. Er soll weltweit einen belegten Schaden von 52 Millionen Euro verursacht haben. Hinzu kommt ein Dunkelfeldschaden von 180 Millionen Euro. 29 Millionen Euro seien an ihn selbst geflossen. Opfer gab es auch in Österreich.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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