CES: Lenovo verknüpft PC und Smartphone mit KI-Assistent Qira
Lenovo
"Qira ist kein weiterer Assistent, sondern eine neue Art, wie Intelligenz auf Geräten zum Einsatz kommt", sagte Lenovo-Manager Dan Dery. "Unser Ziel ist es, KI weniger als ein Werkzeug zu verstehen, das man benutzt, sondern eher als eine Intelligenz, die kontinuierlich und natürlich mit einem zusammenarbeitet." Wann das System auf Deutsch und in Deutschland angeboten wird, teilte Lenovo nicht mit.
Vorbild Apple
Lenovo verfolgt nach Einschätzung von Experten die Strategie mit
Qira ein ähnlich harmonisch abgestimmtes System einzurichten, wie es
Apple
Qira sammelt umfangreich Daten
Eine Funktion des KI-Assistenten dürfte von Datenschützern kritisch gesehen werden. Lenovo Qira baut nämlich eine "kombinierte Wissensdatenbank auf, die vom Benutzer ausgewählte Interaktionen, Erinnerungen und Dokumente auf verschiedenen Geräten miteinander verbindet". In dieser Datenbank werden naturgemäß sehr viele sensible persönliche Daten landen. Lenovo betont, dass bei dem System die Privatsphäre und die Zustimmung des Benutzers im Mittelpunkt stünden.
Zum Schutz der Privatsphäre trage auch die Tatsache bei, dass die Daten in der Regel nicht in eine Cloud übertragen, sondern lokal auf dem Gerät verarbeitet werden. Die KI ist nach Angaben von Lenovo auf Systemebene integriert. Dadurch müssen Nutzer keine separate App öffnen, um sie zu verwenden, wie dies bei beliebten Chatbots wie ChatGPT von OpenAI der Fall ist.
Der chinesische Technologie-Konzern Lenovo ist seit geraumer Zeit
der unangefochtene Marktführer im globalen PC-Markt und hält mehr
als ein Viertel des Weltmarktes. Der ehemals amerikanische
Mobilfunkpionier Motorola aus Chicago gehört seit über zehn Jahren
zu dem chinesischen Konzern. Lenovo kaufte die Mobilfunksparte von
Motorola im Jahr 2014 von Google
ISIN US0378331005 US5949181045 HK0992009065 US02079K1079
AXC0031 2026-01-07/06:28
Relevante Links: Lenovo Group Ltd., Alphabet Inc., Apple Inc., Microsoft Corp.