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Trump sichert sich Kontrolle über Venezuelas Öl-Verkauf
Washington/San Ramon (Kalifornien) - US-Präsident Donald Trump greift direkt in die Ölindustrie Venezuelas ein und sichert sich die Kontrolle über Einnahmen aus dem Verkauf des Rohstoffs. Das südamerikanische Land werde zwischen 30 und 50 Millionen Barrel an sanktioniertem Öl an die USA liefern, kündigte der Republikaner am Dienstag (Ortszeit) auf der Plattform Truth Social an. Das Öl werde mit Schiffen direkt in US-Häfen gebracht werden.
Venezuelas Interimspräsidentin bestreitet US-Kontrolle
Caracas - Drei Tage nach Gefangennahme und Entmachtung von Staatschef Nicolás Maduro in Venezuela durch US-Elitetruppen hat Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez jegliche ausländische Kontrolle über ihr Land verneint. "Die Regierung Venezuelas regiert unser Land, niemand sonst, es gibt keinen ausländischen Akteur, der Venezuela regiert", sagte Rodríguez am Dienstag in einer TV-Ansprache. US-Präsident Donald Trump hatte nach dem Einsatz gesagt, Washington habe die Kontrolle übernommen.
Verbündete sagen Ukraine umfassende Sicherheitsgarantien zu
Paris - Die Verbündeten der Ukraine haben dem Land erstmals umfassende und verbindliche Sicherheitsgarantien für den Fall eines Waffenstillstands gegeben. Bei einem Treffen der sogenannten "Koalition der Willigen" in Paris, an dem auch führende US-Vertreter teilnahmen, unterzeichneten etwa Frankreich und Großbritannien mit der Ukraine eine Absichtserklärung, nach der nach einem Waffenstillstand Soldaten in dem Land stationiert werden sollen.
Gemeinde räumt Versäumnisse nach Feuer in Crans-Montana ein
Crans-Montana - Die Schweizer Gemeinde Crans-Montana hat nach dem Brandinferno in der Silvesternacht mit 40 Toten schwere Versäumnisse eingeräumt. Die eigentlich jedes Jahr vorgeschriebene Brandschutzkontrolle habe zuletzt 2019 stattgefunden, sagt der Präsident des Gemeinderats, Nicolas Féraud. "Wir bedauern dies zutiefst", hielt er am Dienstag auf einer Pressekonferenz fest.
Nach Zugeständnissen an Rom scheint Weg für Mercosur frei
Brüssel/Brasília/EU-weit - Nach Zugeständnissen der EU-Kommission an Italien ist einem Insider zufolge nun auch die Regierung in Rom bereit, das umstrittene Freihandelsabkommen Mercosur mit südamerikanischen Staaten zu unterzeichnen. Damit könnte der Vertrag kommende Woche doch noch unter Dach und Fach gebracht werden. Zuvor hatte die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni am Dienstag die Bemühungen der EU begrüßt, die Unterstützung für Landwirte im Vorfeld der EU-Verhandlungen zu verstärken.
Siemens und Nvidia: Neue industrielle Revolution durch KI
Las Vegas/Santa Clara (Kalifornien)/München - Der deutsche Industriekonzern Siemens und der US-Chipriese Nvidia weiten ihre Kooperation im Bereich der Künstlichen Intelligenz deutlich aus. Zur Eröffnung der Technikmesse CES in Las Vegas kündigten die Chefs Roland Busch und Jensen Huang mehrere Initiativen an, um KI nicht nur bei der Simulation von Arbeitsabläufen und Designveränderungen einzusetzen, sondern sie stärker in die physische Realität zu holen. Huang: "Wir stehen am Anfang einer neuen industriellen Revolution."
USA schließen im Streit um Grönland Militäreinsatz nicht aus
Washington/Brüssel - Die US-Regierung hat im Streit um die Kontrolle Grönlands ihre Haltung bekräftigt und schließt auch einen Militäreinsatz weiter nicht aus. Der Erwerb Grönlands habe für die nationale Sicherheit der USA Priorität und sei entscheidend, um Gegner in der Arktis abzuschrecken, teilte das Weiße Haus am Dienstag mit. Präsident Donald Trump und sein Stab diskutierten eine Reihe Optionen. Der Einsatz des Militärs sei dabei immer eine, die dem Oberbefehlshaber zur Verfügung stehe.
Thyssenkrupp erwägt Verkauf von Stahlsparte an Jindal
Frankfurt am Main/Düsseldorf/Neu-Delhi - Thyssenkrupp könnte seine Stahlsparte Insidern zufolge in mehreren Schritten an Jindal Steel International aus Indien verkaufen. Beide Seiten ringen eine praktikable Lösung für das komplexe Geschäft, sagten drei mit den Gesprächen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. In einem ersten Schritt könnte Jindal 60 Prozent an Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) übernehmen. Abhängig vom Sanierungsfortschritt könnten später zwei weitere Tranchen von je 20 Prozent folgen.
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red