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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

"Koalition der Willigen" berät mit US-Vertretern in Paris

Paris - Die Europäer wollen am Dienstagnachmittag mit Vertretern der USA über die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands im Ukraine-Krieg beraten. Insgesamt 35 Staaten sollen bei dem Treffen der "Koalition der Willigen" dabei sein. Österreich wird von ÖVP-Europaministerin Claudia Plakolm vertreten. Für die USA sollen nach Angaben aus Paris der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, teilnehmen.

Russland beklagt Tote nach ukrainischen Angriffen

Moskau - Bei ukrainischen Angriffen sind nach russischen Behördenangaben mehrere Menschen getötet worden. In der Region Belgorod seien am Montagabend zwei Menschen bei Schlägen in Grenznähe zur Ukraine gestorben, schrieb Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram. In Twer kam laut Gouverneur Witali Koroljow unterdessen nach vorläufigen Angaben bei einer Gasexplosion ein Mensch ums Leben. Zunächst hatte es geheißen, der Brand sei durch Drohnentrümmer ausgelöst worden.

Brandschutzbestimmungen nach Feuer in Crans Montana im Fokus

Rom - Nach der Katastrophe in Crans-Montana im Schweizer Kanton Wallis mit 40 Toten und 116 Verletzten stehen die Brandschutzbestimmungen im Fokus. Im Wallis seien viele Gemeinden mit ihren Kontrollen überfordert, äußerten ein Brandschutzexperte und die Zermatter Gemeindepräsidentin am Dienstag gegenüber dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Man wolle die Bestimmungen für den Brandschutz nochmals neu anschauen.

Venezolanische Oppositionsführerin will in Heimat zurück

Washington - Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado will nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro per US-Militärintervention "so schnell wie möglich" wieder in ihre Heimat zurückkehren. Das sagte sie dem Moderator Sean Hannity vom US-Sender Fox News am Montag (Ortszeit) von einem unbekannten Ort aus. Weiter sagte Machado, dass sie ein "freies Venezuela" das Land zum "Energiezentrum" von Nord- und Südamerika machen wolle.

Gerichte auch 2026 schwer beschäftigt

Wien - Das neue Jahr bringt zahlreiche mit Spannung erwartete Gerichtsprozesse. Zu den bekanntesten Angeklagten gehört neben René Benko und Heinz-Christian Strache August Wöginger, dessen Prozess neu aufgerollt wird. Schon ab Jänner wird der mutmaßlich größte Spionagefall der Zweiten Republik aufgearbeitet, wenn der ehemalige Chefinspektor im BVT, Egisto Ott, auf der Anklagebank im Landesgericht Wien Platz nimmt. Erstmals dürften dort auch syrische Kriegsverbrechen Thema sein.

Heftige Proteste im Iran - Währung weiter unter Druck

Teheran - Inmitten schwerer Proteste gegen die autoritäre Staatsführung im Iran gerät die Landeswährung weiter unter Druck. Ein Euro kostete auf dem freien Devisenmarkt erstmals mehr als 1,7 Millionen Rial, wie iranische Finanzportale am Dienstag berichteten. Die Währung hat damit seit Ausbruch der Demonstrationen vor mehr als einer Woche noch einmal mehr an Wert verloren. Laut Aktivisten kamen bei dem landesweiten Aufstand bereits mindestens 29 Menschen ums Leben.

Papst schloss Heilige Pforte am Petersdom: Festjahr endet

Vatikanstadt - Das Heilige Jahr 2025 der Katholischen Kirche ist vorüber. In einer feierlichen Zeremonie am Dreikönigstag schloss ein sichtlich bewegter Papst Leo XIV. am Dienstag die Heilige Pforte am Petersdom. Das rechte Bronzeportal der Papstbasilika wird nur zu "Jubeljahren" geöffnet, die zumeist alle 25 Jahre stattfinden. Allerdings jähren sich 2033 Tod und Auferstehung von Jesus Christus zum 2.000. Mal. Der Papst könnte ein außerordentliches Festjahr ausrufen.

Starkes Erdbeben im Westen Japans registriert

Tokio - Ein starkes Erdbeben hat den Westen Japans erschüttert, jedoch offenbar keine größeren Schäden verursacht. Der Erdstoß ereignete sich nach Angaben des japanischen Wetterdienstes JMA am Dienstagmorgen in geringer Tiefe in der Präfektur Shimane. JMA gab die Stärke mit 6,2 an, die US-Erdbebenwarte USGS sprach von einem Beben der Stärke 5,7. Kurz darauf gab es eine Reihe leichterer Nachbeben in derselben Region.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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