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Devisen (Früh) - Eurokurs legt zum US-Dollar etwas zu / Warten auf Eurozonen-Preisdaten

Der Kurs des Euro ist am Dienstag leicht gestiegen. In der Früh wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1734 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Der Euro konnte damit an die Kursgewinne anknüpfen, die bereits am Montagnachmittag eingesetzt hatten.

Unter anderem haben enttäuschende US-Konjunkturdaten den Dollar zuletzt belastet und dem Euro im Gegenzug Auftrieb verliehen. Im Dezember hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in den Industriebetrieben der USA überraschend weiter verschlechtert.

Im weiteren Handelsverlauf dürften Preisdaten aus der Eurozone stärker in den Fokus der Anleger rücken. Auf dem Programm stehen Inflationsdaten aus Deutschland und Frankreich, den beiden größten Volkswirtschaften des Währungsraums.

Allgemein wird mit einem Rückgang der Teuerung im Dezember gerechnet. "Im Hinblick auf die Zinssenkungserwartungen in der Eurozone dürften die Zahlen in der Tendenz zwar förderlich sein, mit einer Veränderung des Leitzinsniveaus rechnen wir auf absehbare Zeit aber dennoch nicht", heißt es in einer Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

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