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Pressestimme: 'Handelsblatt' zu Aktienmärkten

"Handelsblatt" zu Aktienmärkten:

"Mit dem Angriff auf Venezuela und der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro hat Donald Trump eine neue geopolitische Krise entfacht - als gäbe es davon nicht bereits genug. An den Aktienmärkten scheint das jedoch kaum Eindruck zu hinterlassen. Trotz der zusätzlichen Risiken, die das aggressive Vorgehen des US-Präsidenten mit sich bringt, reagieren Investoren gelassen: Der deutsche Leitindex Dax erreichte am Montag ein neues Rekordhoch, und auch die Wall Street startete mit deutlichen Kursgewinnen in die Woche. Diese Entwicklung passt zur Zuversicht, mit der Aktienstrategen ins neue Jahr blicken. Selten war sich die Zunft der Analysten und Wertpapierexperten so einig, dass die Aussichten an den Börsen freundlich bleiben. Zugleich warnen viele der großen Häuser jedoch vor zunehmender Unsicherheit und heftigeren Kursschwankungen. Das wirkt widersprüchlich - und diese Schizophrenie deutet darauf hin, dass sich an den Märkten Spannungen aufgebaut haben, die sich jederzeit entladen könnten."/DP/jha

AXC0012 2026-01-06/05:35

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