APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wiener Stadtrat Czernohorszky will kalte Progression zurück
Wien - Der Wiener Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) hat sich für eine Wiedereinführung der kalten Progression ausgesprochen. Deren Abschaffung im Jahr 2023 sei ein Fehler gewesen, sagte er zur "Presse"; schließlich seien dadurch Einnahmen weggebrochen. Genauso wie "viele andere Maßnahmen ohne Gegenfinanzierung" sei sie "ein massiver Grund, dass den Gemeinden nun das Wasser bis zum Hals steht", so Czernohorszky. Die ÖVP lehnt die Rückkehr der schleichenden Steuererhöhung ab.
Nestlé ruft weltweit Nahrung für Säuglinge zurück
Wien - Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat weltweit Chargen der Säuglingsnahrung BEBA und Alfamino zurückgerufen. Auch in Österreich wurden im Rahmen einer Sicherheitsüberprüfung durch die AGES in zwei Produktchargen geringe Mengen des Toxins Cereulid festgestellt. Ursache ist ein Reinigungsdefekt in einem Produktionswerk eines Nestlé-Zulieferbetriebs. Die betroffenen Produkte wurden bereits aus dem Handel genommen, hieß es am Montag in einer Aussendung des Gesundheitsministeriums.
Wiener Basejumper in Norditalien tödlich verunglückt
Trient - Ein in Wien lebender Basejumper ist am Montag nach einem Sprung vom Berg Brento im norditalienischen Trentino ums Leben gekommen. Der 44-Jährige befand sich in Begleitung eines Freundes, der den Sprung filmte, als er vermutlich die Kontrolle verlor und an einem steilen Hang der darunterliegenden Felswand abstürzte, wie die Rettungseinheiten der APA bestätigten. Der Begleiter setzte den Notruf über die europaweite Notrufnummer 112 ab.
Iranische Justiz kündigt hartes Vorgehen gegen Proteste an
Teheran/Washington - Rund eine Woche nach Ausbruch der Proteste im Iran hat die Justiz ein hartes Durchgreifen angekündigt. "Die Randalierer sollen wissen, dass, wenn in früheren Phasen Nachsicht gewährt wurde, von einem Entgegenkommen keine Rede mehr sein wird", sagte Justizchef Gholam-Hossein Mohseni-Ejei nach Angaben des Justizportals Mizan vom Montag. Als Grund nannte er Solidaritätsbekundungen der US- und der israelischen Regierung, der "Hauptfeinde unseres Volkes".
Minus 25,7 Grad in der vergangenen Nacht im Mühlviertel
Lilienfeld/St. Pölten - Ungemütlich frostig ist die vergangene Nacht in weiten Teilen Österreichs ausgefallen. Kältepole waren das Mühlviertel, das Waldviertel und das Tiroler Außerfern. In der Wetterstation Liebenau-Gugu (Bezirk Freistadt) wurden minus 25,7 Grad gemessen, in Schwarzau in der Gemeinde Moorbad Harbach (Bezirk Gmünd) waren es minus 24,3 Grad. In den Ortschaften Tannheim und Ehrwald im Bezirk Reutte wurden minus 22,4 Grad bzw. minus 20,2 Grad verzeichnet, berichtete Geosphere Austria.
Zweimal mit Auto über Frau in Linz gefahren
Linz - Ein 83-jähriger Autofahrer hat Montagvormittag in Linz beim Rückwärtsfahren aus der Garage eine 89-Jährige mit dem Rollator auf dem Gehweg übersehen und umgestoßen. Danach überrollte er die Fußgängerin noch. Anschließend wechselte der Mann in den Vorwärtsgang und fuhr erneut über die am Boden Liegende. Erst durch eine Zeugin bemerkte der Fahrer den tragischen Unfall. Die betagte Frau wurde schwer verletzt ins Unfallkrankenhaus Linz gebracht, so die Polizei.
Winter hat europäische Länder im Griff
Amsterdam/Utrecht/Krakau (Krakow) - Starker Schneefall und eisige Temperaturen haben in etlichen europäischen Ländern für chaotische Verhältnisse gesorgt. Am Montag, als viele Menschen aus den Weihnachtsferien in den Alltag starteten, kam es in Polen, Tschechien und den Niederlanden zu zahlreichen Verkehrsstörungen. Am Großflughafen Schiphol in Amsterdam wurden am Morgen rund 450 Flüge gestrichen. Bis 13.00 Uhr sollen nur sehr wenige Flüge starten können, hieß es vom Flughafen.
FMA: 2025 knapp 20 Mio. Schaden durch Anlagebetrug
Wien - Im Zuge des Vormarschs der Künstlichen Intelligenz (KI) nimmt auch der Finanzbetrug zunehmend kreativere Formen an. Mit von KI betriebenen Chatbots, Deepfake-Videos oder betrügerischen WhatsApp-Gruppen, die vermeintliche Anlagetipps geben, gelingt es Finanzbetrügern immer häufiger, Anlegern Geld aus der Tasche zu ziehen. Im Vorjahr 2025 wurden bei der Finanzmarktaufsicht (FMA) 843 Betrugsfälle eingemeldet, die Schadenssumme belief sich auf 19,6 Mio. Euro, teilte die FMA mit.
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red