APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Entmachteter Präsident Venezuelas kommt vor US-Gericht
Washington - Der von den USA gefangen genommene, links-autoritäre, venezolanische Staatschef Nicolás Maduro soll am Montag erstmals vor Gericht erscheinen. Ein New Yorker Bundesgericht setzte für 12.00 Uhr (Ortszeit, 18.00 Uhr MEZ) einen Termin an. Was genau bei der Anhörung passieren soll, blieb zunächst unklar. Der 63 Jahre alte Maduro und seine Ehefrau waren in der Nacht auf Samstag vom US-Militär in der venezolanischen Hauptstadt Caracas festgenommen und außer Landes gebracht worden.
Nestlé ruft weltweit Nahrung für Säuglinge zurück
Wien - Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat weltweit Chargen der Säuglingsnahrung BEBA und Alfamino zurückgerufen. Auch in Österreich wurden im Rahmen einer Sicherheitsüberprüfung durch die AGES in zwei Produktchargen geringe Mengen des Toxins Cereulid festgestellt. Ursache ist ein Reinigungsdefekt in einem Produktionswerk eines Nestlé-Zulieferbetriebs. Die betroffenen Produkte wurden bereits aus dem Handel genommen, hieß es am Montag in einer Aussendung des Gesundheitsministeriums.
Minus 25,7 Grad in der vergangenen Nacht im Mühlviertel
Lilienfeld/St. Pölten - Ungemütlich frostig ist die vergangene Nacht in weiten Teilen Österreichs ausgefallen. Kältepole waren das Mühlviertel, das Waldviertel und das Tiroler Außerfern. In der Wetterstation Liebenau-Gugu (Bezirk Freistadt) wurden minus 25,7 Grad gemessen, in Schwarzau in der Gemeinde Moorbad Harbach (Bezirk Gmünd) waren es minus 24,3 Grad. In den Ortschaften Tannheim und Ehrwald im Bezirk Reutte wurden minus 22,4 Grad bzw. minus 20,2 Grad verzeichnet, berichtete Geosphere Austria.
Tausende Berliner Haushalte weiter ohne Strom
Berlin - Tausende Berliner Haushalte im Südwesten der deutschen Hauptstadt sind am Montag in einen weiteren Tag ohne Heizung und Elektrizität gestartet - und das bei Schnee und eisigen Außentemperaturen. Auslöser ist ein großer Stromausfall wegen eines Brandanschlags auf eine Kabelbrücke über den Teltowkanal zum Kraftwerk Lichterfelde am Samstag. Dieser könnte sich noch tagelang ziehen. Mehrere Schulen und Kindertagesstätten bleiben geschlossen.
Keine U-Haft für Barbetreiber nach Schweizer Brandinferno
Crans-Montana - Die Identifizierung aller 40 Todesopfer des Brandinfernos im Schweizer Skiort Crans-Montana ist abgeschlossen. Viele derjenigen, die es nicht lebend aus der brennenden Bar schafften, sind noch nicht volljährig gewesen. Das jüngste Todesopfer ist eine 14-jährige Schweizerin. Im Fokus der Ermittler stehen die Betreiber der Bar "Le Constellation". Die Kriterien für eine Untersuchungshaft sind derzeit nicht erfüllt, heißt es von der Walliser Staatsanwaltschaft.
Holocaustüberlebende Eva Schloss gestorben
Wien - Die aus Wien stammende Holocaustüberlebende Eva Schloss ist am Samstag im Alter von 96 Jahren in London gestorben. Das berichtet die Kathpress unter Berufung auf das Portal "Jewish News". Sie war eine enge Freundin von Anne Frank, lange nach Franks Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen wurde sie von deren Vater adoptiert. Als Mitgründerin und Ehrenpräsidentin des Anne Frank Trust setzte sich Schloss bis ins hohe Alter für die Erinnerung an die Shoah und Toleranz ein.
Trump droht Indien wegen russischen Öls erneut mit Zöllen
Washington/Neu-Delhi - US-Präsident Donald Trump droht Indien wegen des Kaufs russischen Öls erneut mit massiven Zöllen. Die USA könnten die Abgaben auf Produkte aus Indien erhöhen, wenn das südasiatische Land nicht die Käufe von russischem Öl beschränke, sagte Trump. Er erhöhte damit den Druck auf die Regierung in Neu-Delhi, während die Handelsgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und Indien weiter ergebnislos verlaufen.
Wiener Stadtrat Czernohorszky will kalte Progression zurück
Wien - Der Wiener Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) hat sich für eine Wiedereinführung der kalten Progression ausgesprochen. Deren Abschaffung im Jahr 2023 sei ein Fehler gewesen, sagte er gegenüber der "Presse"; schließlich habe sie dazu geführt, dass Einnahmen weggebrochen sind. Genauso wie "viele andere Maßnahmen ohne Gegenfinanzierung" sei sie "ein massiver Grund, dass den Gemeinden nun das Wasser bis zum Hals steht", so Czernohorszky.
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red