APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Laut Trump Maduro und Ehefrau auf dem Weg nach New York
Washington/Caracas - Der von US-Eliteeinheiten festgenommene Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, befindet sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump auf dem Weg nach New York. Zusammen mit seiner Ehefrau Cilia Flores sei Maduro auf dem Kriegsschiff Iwo Jima, sagte Trump im Interview mit dem US-Fernsehsender Fox News. Ein Hubschrauber habe sie außer Landes und auf das Schiff geflogen. Nach Angaben von US-Justizministerin Pam Bondi sind beide in New York angeklagt.
US-Justizministerin: Maduro in New York angeklagt
Washington - Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores sind nach Angaben von US-Justizministerin Pam Bondi in New York angeklagt worden. Ihnen werden Verbrechen in Zusammenhang mit Drogenhandel vorgeworfen, wie Bondi auf der Plattform X mitteilte. Konkret werden Maduro demnach unter anderem "Verschwörung zum Drogenterrorismus" sowie "Verschwörung zum Kokainimport" vorgeworfen. Auch wird er des Besitzes von Maschinengewehren und Sprengstoff bezichtigt.
Meinl-Reisinger: Weitere Eskalation in Venezuela verhindern
Wien - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat angesichts der US-Angriffe auf Venezuela vor einer weiteren Zuspitzung gewarnt. "Entscheidend ist nun, eine weitere Eskalation zu verhindern und das Völkerrecht zu wahren", schrieb Meinl-Reisinger am Samstag auf der Plattform X. "Wir rufen daher alle Beteiligten zu Zurückhaltung auf, um weiteres Leid zu vermeiden." Das Außenministerium richtete einen Krisenstab ein.
Ermittlungen gegen Barbesitzer nach Schweizer Brandinferno
Crans-Montana - Gegen die Betreiber der abgebrannten Bar in Crans-Montana in der Schweiz sind Ermittlungen eingeleitet worden. "Ihnen werden fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung sowie fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst vorgeworfen", teilte die Polizei mit. Die Walliser Staatsanwaltschaft habe "eine Strafuntersuchung" eröffnet, hieß es am Samstagnachmittag. Indes wurden die ersten der mindestens 40 Todesopfer offiziell identifiziert.
Gespräche zur Ukraine mit Sicherheitsberatern fortgesetzt
Brüssel - In der ukrainischen Hauptstadt Kiew haben sich Sicherheitsberater aus mehreren Staaten erneut zu Verhandlungen über die Zukunft des von Russland angegriffenen Landes getroffen. "Ich hoffe, dass 2026 das Jahr des Friedens wird", sagte Chefunterhändler Rustem Umjerow Medien in Kiew zufolge. Bei Telegram veröffentlichte er auch Fotos von der Zusammenkunft. Gekommen seien Diplomaten und Sicherheitsberater aus 14 Staaten der EU und und Kanada.
Stromausfall in Teilen Berlins wohl bis Donnerstag
Berlin - Ein Stromausfall im Südwesten der deutschen Hauptstadt Berlin könnte nach Einschätzung des Stromnetzbetreibers für viele der Zehntausenden Betroffenen bis Donnerstag dauern. Grund ist der aufwendige Bau von Ersatzleitungen nach dem Brand einer Kabelbrücke, sagte ein Sprecher. Der Netzbetreiber hoffte, zumindest rund 10.000 Haushalte ab Samstagabend aus anderen Netzteilen versorgen zu können. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.
Mitglied der Sicherheitskräfte bei Protesten im Iran getötet
Teheran - Bei einer Demonstration im Iran ist Medienberichten zufolge ein Mitglied der iranischen Sicherheitskräfte getötet worden. Ein Mitglied der paramilitärischen Basij-Miliz sei bei einer "Versammlung bewaffneter Aufrührer" in der westiranischen Stadt Harsin "erstochen und erschossen" worden, berichtete die Nachrichtenagentur Mehr am Samstag unter Berufung auf die iranischen Revolutionsgarden. Die paramilitärische Basij-Miliz ist eng mit den Revolutionsgarden verbunden.
Wifo-Chef sieht leichten Aufschwung in der Industrie
Wien - Die prognostizierten Wachstumsraten seien zwar niedrig, aber besser als in den letzten drei Jahren, bekräftigte Gabriel Felbermayr, Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), am Samstag in der Ö1-Sendung "Im Journal zu Gast" die jüngste Konjunkturprognose des Wifo. Er rechne für heuer weiter mit einer Wachstumsprognose von rund einem 1 Prozent - dies reiche aber nicht aus, um die Rückgänge der vergangenen Jahre aufzuholen. Nachholbedarf ortet er bei der Industriepolitik.
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red