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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

USA greifen Venezuela an

Washington/Caracas - Die USA haben Venezuela ⁠angegriffen und nach eigenen Angaben Präsident Nicolas Maduro gefangen genommen und außer Landes gebracht. Neben Maduro sei auch dessen Ehefrau ausgeflogen worden, teilte US-Präsident Donald Trump am Samstag mit. Der Angriff sei groß angelegt gewesen und erfolgreich verlaufen. Die Hauptstadt Caracas wurde in der Nacht von mehreren Explosionen erschüttert. Maduros Regierung warf den USA militärische Aggression vor und mobilisierte Verteidigungskräfte.

US-Justizministerin: Maduro in New York angeklagt

Washington - Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores sind nach Angaben von US-Justizministerin Pam Bondi in New York angeklagt worden. Ihnen werden Verbrechen in Zusammenhang mit Drogenhandel vorgeworfen, wie Bondi auf der Plattform X mitteilte. Konkret werden Maduro demnach unter anderem "Verschwörung zum Drogenterrorismus" sowie "Verschwörung zum Kokainimport" vorgeworfen. Auch wird er des Besitzes von Maschinengewehren und Sprengstoff bezichtigt.

Erste Todesopfer nach Schweizer Brandinferno identifiziert

Crans-Montana - Gut 48 Stunden nach dem verheerenden Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana hat die Polizei die ersten der mindestens 40 Todesopfer offiziell identifiziert. Es handelt sich nach diesen Angaben um zwei Schweizerinnen im Alter von 21 und 16 Jahren sowie zwei Schweizer im Alter von 18 und 16 Jahren. Die Leichname seien den Familien übergeben worden. Die Identifizierung laufe auf Hochtouren, versicherten die Behörden am Samstag.

Spätere Semesterferien 2027 auch in Salzburg und Tirol

Wien - Die Semesterferien 2027 werden nach Vorarlberg nun auch in Salzburg und Tirol von der zweiten in die dritte Februarwoche verlegt. Das sehen entsprechende Verordnungen des Bildungsministeriums vor.

Mitglied der Sicherheitskräfte bei Protesten im Iran getötet

Teheran - Bei einer Demonstration im Iran ist Medienberichten zufolge ein Mitglied der iranischen Sicherheitskräfte getötet worden. Ein Mitglied der paramilitärischen Basij-Miliz sei bei einer "Versammlung bewaffneter Aufrührer" in der westiranischen Stadt Harsin "erstochen und erschossen" worden, berichtete die Nachrichtenagentur Mehr am Samstag unter Berufung auf die iranischen Revolutionsgarden. Die paramilitärische Basij-Miliz ist eng mit den Revolutionsgarden verbunden.

Neue Runde in Verhandlungen zum Ukraine-Krieg

Brüssel - In den Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs kommen nationale Sicherheitsberater zu einem Treffen in Kiew zusammen. Delegationen der europäischen Verbündeten der Ukraine sowie der NATO sind am Samstagvormittag zu neuen Beratungen in Kiew eingetroffen. "Sicherheitsberater aus europäischen Ländern sind in Kiew eingetroffen", schrieb der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umerow im Onlinedienst Telegram.

Meinl-Reisinger: Weitere Eskalation in Venezuela verhindern

Wien - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat angesichts der US-Angriffe auf Venezuela vor einer weiteren Zuspitzung gewarnt. "Entscheidend ist nun, eine weitere Eskalation zu verhindern und das Völkerrecht zu wahren", schrieb Meinl-Reisinger am Samstag auf der Plattform X. "Wir rufen daher alle Beteiligten zu Zurückhaltung auf, um weiteres Leid zu vermeiden." Das Außenministerium richtete einen Krisenstab ein.

Wifo-Chef sieht leichten Aufschwung in der Industrie

Wien - Die prognostizierten Wachstumsraten seien zwar niedrig, aber besser als in den letzten drei Jahren, bekräftigte Gabriel Felbermayr, Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), am Samstag in der Ö1-Sendung "Im Journal zu Gast" die jüngste Konjunkturprognose des Wifo. Er rechne für heuer weiter mit einer Wachstumsprognose von rund einem 1 Prozent - dies reiche aber nicht aus, um die Rückgänge der vergangenen Jahre aufzuholen. Nachholbedarf ortet er bei der Industriepolitik.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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