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Wunderkerzen für Großbrand in Crans-Montana verantwortlich
Crans-Montana - Die Ursache für den verheerenden Brand im Schweizer Skiort Crans-Montana wird klarer: Laut Staatsanwaltschaft deutet alles darauf hin, dass das Feuer von Wunderkerzen ausging, die auf Champagnerflaschen angebracht waren und zu nahe an die Decke kamen. So habe sich das Feuer sehr schnell ausgebreitet, sagte Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud am Freitag. Die Zahl der Toten lag weiterhin bei 40, die der Verletzten stieg auf 119, darunter bis zu 100 in kritischem Zustand.
Arbeitslosigkeit im Dezember weiter gestiegen
Wien - Die Arbeitslosigkeit ist in Österreich zum Jahresende weiter gestiegen. Ende Dezember waren 434.572 Personen arbeitslos oder in einer AMS-Schulung, um 2,0 Prozent bzw. 8.560 mehr als vor einem Jahr, teilte das Arbeitsmarktservice (AMS) am Freitag mit. Die Register-Arbeitslosenquote lag bei 8,4 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem Dezember 2024.
Wöginger-Prozess wird ab 11. Februar fortgesetzt
Linz/Wien - ÖVP-Klubobmann Augst Wöginger und zwei Finanzbeamte müssen in der "Postenschacher-Affäre" ab 11. Februar neuerlich wegen Amtsmissbrauchs vor Gericht. Nachdem das Oberlandesgericht (OLG) Linz die Diversion gekippt hat, wird der Prozess im Landesgericht Linz fortgesetzt. Zwölf bis 13 Verhandlungstage sind anberaumt. Ein Urteil dürfte im April gesprochen werden.
Geheimdienstchef wird Selenskyjs neue rechte Hand
Kiew (Kyjiw) - Der ukrainische Militärgeheimdienstchef Kyrylo Budanow übernimmt die Leitung des Präsidialbüros in Kiew und wird damit zur neuen rechten Hand von Staatschef Wolodymyr Selenskyj. Der 39-Jährige folgt auf Andrij Jermak, der wegen eines Korruptionsskandals zurückgetreten war. Budanow gilt wegen erfolgreicher Operationen im Kampf gegen Russland als populärer Strippenzieher in der Ukraine. Auslandsgeheimdienstchef Oleh Iwaschtschenko wird neuer Chef des Militärgeheimdiensts HUR.
Viele Verletzte nach Einschlag in Wohngebiet in Charkiw
Charkiw (Charkow) - In der Ukraine sind bei einem Angriff auf die Großstadt Charkiw nach Behördenangaben zahlreiche Menschen verletzt worden. Nach vorläufigen Informationen hätten zwei Raketen ein Wohngebiet getroffen, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Medien. Die genaue Zahl der Opfer sei noch unbekannt. Selenskyj warf Russland vor, trotz internationaler diplomatischer Bemühungen das Töten fortzusetzen.
Winterchaos legt niederländischen Flughafen Schiphol lahm
Amsterdam - Ein Wintereinbruch in den Niederlanden hat am Freitag zum Ausfall von Hunderten Flügen auf dem Flughafen Schiphol in Amsterdam geführt. Außerdem seien Hunderte weitere Flüge verspätet, sagte eine Flughafensprecherin der Nachrichtenagentur ANP. Es komme wegen einer Kombination aus Winterwetter, Windrichtung und Enteisung von Flugzeugen zu Verspätungen und Streichungen. Die niederländische Fluggesellschaft KLM verwies auf Schneefall und starken Wind als Grund für Probleme.
Frau in den USA nach mutmaßlicher Puma-Attacke tot
Denver (Colorado) - In den USA ist eine Frau offenbar von einem Puma angefallen worden und gestorben. Wanderer hätten am Donnerstag im US-Staat Colorado das Tier in der Nähe der am Boden Liegenden gesehen, sagte eine Sprecherin der für Nationalparks zuständigen Behörde, Kara Van Hoose. "Als sie sich näherten, verscheuchten sie den Puma, indem sie Steine nach ihm warfen, woraufhin er schließlich davonlief." Einer der Wanderer sei Arzt, er habe keinen Puls bei der Frau feststellen können.
Schweres Erdbeben erschüttert Süden von Mexiko
Mexiko-Stadt - Ein schweres Erdbeben hat am Freitag den Süden von Mexiko erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,5 lag 15 Kilometer südwestlich der Ortschaft San Marcos im Bundesstaat Guerrero in einer Tiefe von zehn Kilometern, so die mexikanische Erdbebenwarte. Größere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. Das Beben war in mehreren südlichen Bundesstaaten und Mexiko-Stadt zu spüren. In der mexikanischen Hauptstadt kam ein Mann bei der Evakuierung eines Gebäudes ums Leben.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red