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Bis zu 100 Opfer von Crans-Montana kämpfen noch um ihr Leben
Crans-Montana - Nach der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana befinden sich 80 bis 100 Verletzte in kritischem Zustand. Das sagte der Walliser Sicherheitsdirektor Stéphane Ganzer am Freitag dem französischen Radiosender RTL. Die schreckliche Bilanz von 40 Todesopfern könne sich daher noch verschlimmern. Alles deute darauf hin, dass das Feuer von Sprühkerzen ausging, die die Decke der Bar in Brand setzten, bestätigte indes die Generalstaatsanwaltschaft bisherige Vermutungen.
Arbeitslosigkeit im Dezember weiter gestiegen
Wien - Die Arbeitslosigkeit ist in Österreich zum Jahresende weiter gestiegen. Ende Dezember waren 434.572 Personen arbeitslos oder in einer AMS-Schulung, um 2,0 Prozent bzw. 8.560 mehr als vor einem Jahr, teilte das Arbeitsmarktservice (AMS) am Freitag mit. Die Register-Arbeitslosenquote lag bei 8,4 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem Dezember 2024.
Wöginger-Prozess wird ab 11. Februar fortgesetzt
Linz/Wien - ÖVP-Klubobmann Augst Wöginger und zwei Finanzbeamte müssen in der "Postenschacher-Affäre" ab 11. Februar neuerlich wegen Amtsmissbrauchs vor Gericht. Nachdem das Oberlandesgericht (OLG) Linz die Diversion gekippt hat, wird der Prozess im Landesgericht Linz fortgesetzt. Zwölf bis 13 Verhandlungstage sind anberaumt. Ein Urteil dürfte im April gesprochen werden.
Saison-Aus für nach Sturz schwer verletzte Liensberger
St. Michael im Lungau - Für die Vorarlbergerin Katharina Liensberger ist der Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina vorbei. Die 28-jährige Skirennläuferin zog sich am Freitag in St. Michael/Lungau beim Riesentorlauftraining des ÖSV-Technikteams in Vorbereitung auf den Kranjska-Gora-Weltcup bei einem Sturz schwere Blessuren im rechten Knie zu. In der Klinik Hochrum bei Innsbruck wurden eine Fraktur des Schienbeinkopfs, ein Meniskus- und ein Innenbandriss diagnostiziert.
Trump droht Iran rund um Anti-Regime-Proteste mit Eingreifen
Dubai/Washington/Teheran - US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einem Eingreifen gedroht, sollte die Führung in Teheran gewaltsam gegen friedliche Demonstranten vorgehen. Falls der Iran Demonstranten erschieße und töte, würden die Vereinigten Staaten ihnen zu Hilfe eilen, erklärte Trump am Freitag. Bei seit Tagen andauernden Protesten im Iran wegen der angespannten Wirtschaftslage sind iranischen Medien und Menschenrechtsgruppen zufolge mehrere Menschen getötet worden.
Viele Verletzte nach Einschlag in Wohngebiet in Charkiw
Charkiw (Charkow) - In der Ukraine sind bei einem Angriff auf die Großstadt Charkiw nach Behördenangaben zahlreiche Menschen verletzt worden. Nach vorläufigen Informationen hätten zwei Raketen ein Wohngebiet getroffen, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitag in sozialen Medien. Die genaue Zahl der Opfer sei noch unbekannt. Selenskyj warf Russland vor, trotz internationaler diplomatischer Bemühungen das Töten fortzusetzen.
2025 erneut hunderte Tote im zivilen Luftverkehr
Berlin - Im vergangenen Jahr sind bei Unglücken im weltweiten zivilen Luftverkehr 418 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern waren neben 352 Passagieren sowie 33 Crewmitgliedern auch 33 Menschen am Boden, wie aus einer Bilanz des Aviation Safety Network hervorgeht, über die der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Freitag berichtete. Im Jahr 2024 hatte es nach einem drastischen Anstieg 334 Todesopfer gegeben.
21.650 Einsätze für ÖAMTC-Flugrettung im Jahr 2025
Wien - Die Crews der ÖAMTC-Flugrettung sind im Jahr 2025 zu 21.650 Einsätzen alarmiert worden. Das waren im Schnitt rund 59 Einsätze pro Tag, teilte der Mobilitätsclub am Freitag per Aussendung mit. Am häufigsten erfolgte die Alarmierung einmal mehr nach internistischen und neurologischen Notfällen, das macht mit 10.159 Einsätzen 47 Prozent aller Rettungsaktionen aus.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red