Mehrere Schließfächer in Halle in Westfalen aufgebrochen
Schon wieder sind Schließfächer in einer Bankfiliale in Nordrhein-Westfalen aufgebrochen worden. Der jüngste bekannte Fall ereignete sich in einer Bankfiliale in Halle in Westfalen in der Nähe von Bielefeld. Vier Schließfächer sind dort nach ersten Erkenntnissen der Polizei am Dienstagmittag während der Geschäftszeit der Filiale aufgebrochen worden.
Zu den betroffenen Kunden sei bereits Kontakt aufgenommen worden. Der Schaden kann nach Angaben der Polizei noch nicht beziffert werden. Wie der oder die Täter in den Schließfachbereich gelangt ist beziehungsweise sind, sei noch unklar. Die Polizei bittet Zeugen, verdächtige Beobachtungen zu melden.
Schließfächer standen auch in anderen Fällen der jüngsten Zeit im Fokus: Am 17. Dezember wurde die Polizei in Bonn über den zwei aufgebrochene und gelehrte Schließfächer informiert. Im Verdacht steht ein Ex-Bankmitarbeiter.
In Gelsenkirchen haben unbekannte Täter über 95 Prozent der 3.250 Kunden-Schließfächer im Tresorraum aufgebrochen. Die Beute wurde zunächst grob mit der Versicherungssumme in Höhe von rund 30 Millionen Euro angegeben, könnte aber auch deutlich darüber liegen. Damit könnte es sich in dem Fall um einen der größten Coups in der bundesdeutschen Kriminalgeschichte handeln. Der spektakuläre Einbruch war am frühen Montagmorgen entdeckt worden./vd/DP/he
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