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Wiener Aktienmarkt vorbörslich klar im Minus erwartet / ATX mit über 1 Prozent im Minus indiziert

Die Wiener Börse dürfte am Freitag mit einem klaren Minus in das neue Jahr starten. Bankenindikationen taxierten den ATX rund 30 Minuten vor Handelsbeginn mit mehr als 1 Prozent im Minus bei 5.265 Punkten. Am Dienstag, dem letzten Handelstag 2025, hatte der heimische Leitindex noch um 1,49 Prozent zugelegt. Das europäische Umfeld zeigte sich vorbörslich uneinheitlich.

Am ersten Handelstag des Jahres 2026 dürfte der Handel unternehmens- und datenseitig impulsarm verlaufen. Am Dienstag hatte der ATX ein außergewöhnlich starkes Börsenjahr 2025 am letzten Handelstag mit einem weiteren Rekordhoch gekrönt. Mit einem Plus von 45,41 Prozent fuhr der heimische Leitindex den höchsten Jahresgewinn seit 2005 und zudem den vierthöchsten aller Zeiten ein.

Im Fokus bleibt die Lage in der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet bei den Verhandlungen mit den USA, den Europäern und NATO-Vertretern in den nächsten Tagen weitere Fortschritte im Ringen um Sicherheitsgarantien. "Das Wichtigste sind die Sicherheitsgarantien für die Ukraine", sagte Selenskyj am Donnerstag in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft. Am Samstag findet ein Treffen der nationalen Sicherheitsberater in Kiew statt. 15 Länder, Vertreter der EU und der NATO hätten ihre Teilnahme zugesagt.

Am Dienstag hatte der ATX um 1,49 Prozent höher bei 5.326,33 Punkten geschlossen.

Die größten Kursgewinner im prime market am Dienstag:

FACC                   +4,74% 11,48 Euro
Strabag                +2,66% 81,00 Euro
Vienna Insurance Group +2,60% 67,20 Euro

Die größten Kursverlierer im prime market am Dienstag:

RHI Magnesita -3,08% 31,50 Euro
Agrana        -1,36% 10,90 Euro
Polytec       -0,90% 3,30 Euro 

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