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Dutzende Tote bei Explosion in Crans-Montana

Crans-Montana - Bei einem Brand während einer Silvesterparty im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana sind nach Polizeiangaben mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Laut italienischem Außenministerium gehen die Behörden von etwa 40 Toten aus. Rund 100 seien in der Bar zum Großteil schwer verletzt worden, sagte der Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Frédéric Gisler, am Donnerstag. Die Ermittler gehen von einem Unglück aus.

Bulgarien führt als 21. Land den Euro als Währung ein

Sofia - Mit Beginn des neuen Jahres hat Bulgarien den Lew durch den Euro ersetzt. Der Balkanstaat ist damit das 21. Land, in dem die Gemeinschaftswährung das offizielle Zahlungsmittel ist. Der Euro werde dem Tourismus helfen sowie bulgarischen Herstellern den Handel mit Europa und der Welt erleichtern, wie das bulgarische Finanzministerium und die Nationalbank BNB bereits zuvor erklärt hatten.

397 Verkehrstote 2025 bedeuten Anstieg von 13 Prozent

Wien - 397 Menschen sind laut dem Innenministerium (BMI) im Jahr 2025 auf Österreichs Straßen tödlich verunglückt. Obwohl das einen Anstieg von 13,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 351 Getöteten bedeutet, ist dies auch ebenso die fünftniedrigste Opferzahl seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1950. Nur von 2020 bis 2022 und 2024 lag die Zahl ebenfalls unter 400. Bei Radfahrern und E-Bike-Lenkern verdoppelten sich die Fälle von 32 auf 65 Personen.

Mamdani als neuer Bürgermeister von New York vereidigt

New York - In New York ist der Trump-Widersacher Zohran Mamdani als neuer Bürgermeister vereidigt worden. Der linksgerichtete Demokrat und gläubige Muslim legte am frühen Donnerstagmorgen in einer stillgelegten U-Bahn-Station unter dem Rathaus seinen Amtseid ab. Der 34-Jährige wollte damit nach Angaben seines Büros seine Verbundenheit mit der arbeitenden Bevölkerung demonstrieren.

Ukraine attackiert russische Ölanlagen

Kiew (Kyjiw) - Die Ukraine hat in ihrem Abwehrkampf auch in der Neujahrsnacht russische Ölanlagen mit Drohnen angegriffen. Im Gebiet Kaluga südwestlich von Moskau wurde nach Informationen russischer Telegramkanäle ein Tanklager getroffen. Eine offizielle Bestätigung gab es nicht. Auch die Raffinerie von Ilski in Südrussland wurde Berichten zufolge zum wiederholten Mal attackiert.

Ein Toter nach Selbstmordanschlag in Syrien

Damaskus - In Syrien hat ein Selbstmord-Attentäter in Aleppo nach Behördenangaben am Silvesterabend einen Angehörigen der Sicherheitskräfte getötet und drei weitere Menschen verletzt. Der Attentäter habe sehr wahrscheinlich ideologische oder organisatorische Verbindungen zur Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS), sagte ein Sprecher des Innenministeriums im syrischen Staatsfernsehen. Offenbar habe er in eine von Christen bewohnte Gegend in Aleppo eindringen wollen.

Bub in Wien verlor Hand durch Böller-Explosion

Wien - Durch die Explosionen von Böllern und Raketen sind in der Silvesternacht in Wien mehrere Personen verletzt worden. Der folgenschwerste Unfall ereignete sich im Bezirk Favoriten: Ein 14-Jähriger verlor dort fünf Minuten vor dem neuen Jahr durch eine Böller-Explosion eine Hand. Sanitäter stoppten noch am Unglücksort die Blutung. Die Berufsrettung versorgte in den vergangenen Stunden zahlreiche Verletzte durch Pyrotechnik, hieß es in einer Aussendung vom Donnerstag.

Krisen haben Anteil der Armutsgefährdeten kaum verändert

Wien - In Österreich waren zuletzt 14,3 Prozent der Bevölkerung armuts- und ausgrenzungsgefährdet. Deutlich stärker betroffen sind Alleinerziehende und Familien mit drei und mehr Kindern, von denen laut jüngsten Zahlen des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF) fast ein Drittel ein Haushaltseinkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle hat. Der Anteil hat sich im Vergleich zu früheren Jahren trotz Coronakrise, Teuerung und Wirtschaftsflaute kaum verändert.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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