, APA

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Verträge für Leonardo-Jets unter Dach und Fach

Wien - Der Ankauf von zwölf Leonardo-M-346-Jets als Nachfolge für die ausgemusterten Saab 105 ist unter Dach und Fach. Zuletzt war parallel an Details für den Ankauf und industrielle Kooperationen verhandelt worden, nun sind alle Verträge mit Italien unterfertigt, wie es aus den beteiligten Ministerien gegenüber der APA hieß. Der Stückpreis liegt bei rund 80 Mio. Euro. Für das gesamte Paket - inklusive Bewaffnung, Munition, Wartung und Ausbildung - löhnt Österreich rund 1,5 Mrd.

Ermittlungen nach Brandstiftungen in Wiener Wohnhäusern

Wien - Nach zwei Feuern in Wohnhäusern in Wien-Ottakring und -Hernals am Freitagabend ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung gegen unbekannte Täter. In einem Stiegenhaus in der Hasnerstraße brannte gegen 20.00 Uhr ein Einkaufswagen. Eine dreiviertel Stunde später wurde in der Kalvarienberggasse ein Papiermistkübel in Brand gesetzt und im Aufzug eines Mehrparteienhauses abgestellt. Diesen Brand löschte die Berufsfeuerwehr Wien. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand.

Nonnen von Goldenstein: Rom soll Entscheidung treffen

Elsbethen/Salzburg - Im Fall der drei Nonnen, die gegen den Willen ihres Ordensoberen in das leerstehende Kloster Goldenstein bei Salzburg zurückgekehrt sind, liegt der Ball nun offenbar in Rom. "Die Schwestern müssen der nächsten höheren Stelle, das ist das Dikasterium in Rom, erklären, warum sie den Lösungsvorschlag von Propst Markus Grasl ablehnen", sagte am Samstag der Sprecher des für die drei Chorfrauen zuständigen Propstes, Harald Schiffl, im Gespräch mit der APA.

Papst Leo XIV. besucht Blaue Moschee in Istanbul

Istanbul - Papst Leo XIV. hat am Samstag im Rahmen seiner Türkei-Reise die Sultan-Ahmet-Moschee in Istanbul besucht. Der Chef der staatlichen Religionsbehörde Diyanet empfing das Oberhaupt der katholischen Kirche in dem auch als Blaue Moschee bekannten islamischen Gotteshaus im Zentrum der Millionenmetropole. Leo betrat das Gebäude vorschriftsgemäß ohne Schuhe. Der Besuch fand unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Tote und Verletzte nach russischen Angriffen in der Ukraine

Kiew (Kyjiw) - Bei neuen russischen Raketen- und Drohnenangriffen in der Nacht auf Samstag sind nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mindestens drei Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Russland habe mit 36 Raketen und fast 600 Drohnen angegriffen. Hauptziele seien die Energieinfrastruktur gewesen und zivile Objekte. Selenskyj sprach auch von massiven Schäden und Bränden in Wohnhäusern in der Hauptstadt Kiew und Umgebung.

Defizite der Länder dürften im kommenden Jahr massiv steigen

Wien - Die Defizite von Ländern und Gemeinden dürften im kommenden Jahr noch weiter als bisher angenommen steigen. Gemäß dem am Freitag vereinbarten neuen Stabilitätspakt steigt das Minus der Länder und Gemeinden 2026 auf 1,13 Prozent des BIP. Das sind deutlich mehr als die 0,9 Prozent, von denen Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) noch Mitte Oktober ausgegangen war. Um das gesamtstaatliche Budgetziel von 4,2 Prozent zu halten, müsste der Bundessektor sein Defizit verringern.

Weitere Festnahmen nach Großbrand in Hongkong

Hongkong - Im Zuge des schlimmsten Brands in der jüngeren Geschichte Hongkongs mit mindestens 128 Todesopfern sind acht weitere Personen festgenommen worden. Dabei handelt es sich laut der Anti-Korruptionsbehörde der Stadt um sieben Männer und eine Frau im Alter zwischen 40 und 63 Jahren. Insgesamt nahmen die Behörden bisher elf Personen fest. Führende Politiker und Offizielle in Hongkong gedachten unterdessen am Samstag mit einer Schweigezeremonie der Opfer des Hochhausbrands.

Flugabsagen nach Software-Problem bei Airbus

Toulouse - Weltweit arbeiten Fluggesellschaften unter Hochdruck daran, das Software-Problem bei Tausenden Airbus-Maschinen aus der A320-Familie zu beheben. Sie mussten dazu am Freitag und Samstag kurzfristig neue Software aufspielen. Ein Konzernsprecher schätzte, dass insgesamt etwa 6.000 Flugzeuge betroffen sein dürften. Bis Samstag früh meldeten mehrere Airlines rasche Fortschritte. Dennoch wurden Dutzende Flüge gestrichen und Passagiere vor etwaigen Verspätungen gewarnt.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Copyright APA. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA ist nicht gestattet.