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Wiener Börse (Mittag) - ATX zu Mittag weiterhin mit Verlusten / Schwergewichtete Banken im Minus - Sektor-Studie zur Baubranche

Der Wiener Aktienmarkt hat am Freitag zu Mittag tiefer notiert. Der heimische Leitindex ATX verzeichnete ein Minus von 0,51 Prozent auf 4.628,2 Punkte. Der mehr Aktien umfassende ATX Prime sank um 0,5 Prozent auf 2.310,8 Punkte. Auch das europäische Börsenumfeld fuhr Verluste ein.

"Heute richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer auf die anstehenden Preiszahlen in Ländern der Eurozone und in den USA", schrieben Marktbeobachter der Helaba-Bank in ihrem Tagesausblick. Mit forcierten Zinssenkungserwartungen sei weder bezüglich der US-Notenbank noch der Europäischen Zentralbank zu rechnen.

Unternehmensseitig meldete sich Warimpex mit einer Zahlenvorlage, der Immobilienentwickler hat im ersten Halbjahr seinen Verlust eingedämmt. Das Periodenergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von minus 8,8 Mio. auf minus 3 Mio. Euro, teilte das Unternehmen mit. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 10,2 Mio. Euro, das entspricht in etwa dem Niveau der Vorjahresperiode. Die Marktteilnehmer dürfte das nicht überzeugt haben, die Warimpex-Titel rutschten um 4,5 Prozent nach unten.

Die schwergewichteten Banken notierten allesamt im Minus. Raiffeisen büßten als ATX-Schlusslicht 1,8 Prozent ein, Erste Bank lagen ein Prozent niedriger und BAWAG sanken um 0,4 Prozent.

Anders sah das bei CPI Europe aus. Die Aktien des Immobilienunternehmens legten 2,9 Prozent zu. Auch SBO waren klar höher. Die Aktien des Öl- und Gasfeldausrüsters notierten 1,9 Prozent über dem Vortageswert.

Erste Group Research meldete sich mit einer Sektor-Analyse zur Baubranche. Für die Aktien von Wienerberger haben die Analysten ihr Kursziel von 36,50 auf 35,70 Euro gekürzt. Das Anlagevotum "Accumulate" wurde von Analyst Michael Marschallinger nach der jüngsten Zahlenvorlage des Baustoffkonzerns bestätigt. Die Wienerberger-Titel notierten prozentuell unverändert bei 30,3 Euro.

Bei der Einschätzung der Strabag-Anteilsscheine hoben die Erste-Group-Analysten das Kursziel von 91,60 auf 93,0 Euro. Auch hier wurde das Anlagevotum "Accumulate" von Analyst Michael Marschallinger nach der jüngsten Zahlenvorlage des Baukonzerns bestätigt. Die Strabag-Aktien verloren 0,5 Prozent auf 78,30 Euro.

Eine Kurszielsenkung gab es für die Titel von Porr. Das bisherige Kursziel von 34,2 Euro wurde auf 33,8 nach unten revidiert. Hier wurde das Anlagevotum "Buy" ebenfalls bestätigt. Anteilsscheine von Porr waren für 29,9 Euro zu haben, das waren 0,5 Prozent weniger als tags zuvor.

lof/ger

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