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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel ohne klare Richtung / Kaum Impulse durch Konjunkturdaten

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstag im Späthandel uneinheitlich gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 2 Basispunkte auf 3,03 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 32 Basispunkten. Der Euro-Bund-Future trat bei 129,66 Punkten auf der Stelle.

Konjunkturdaten von beiden Seiten des Atlantiks bewegten die Anleihekurse nur wenig. Im Euroraum hat sich das Wachstum der Geldmenge im Juli nicht so stark wie erwartet verstärkt, während sich das Wachstum der Kreditvergabe beschleunigte. Die Ökonomen der Helaba sehen in den Daten jedoch keinen Einfluss auf die Zinserwartungen.

US-Konjunkturdaten fielen tendenziell etwas robuster aus als erwartet. Am Markt wird jedoch weiterhin mit einer Zinssenkung der US-Notenbank Fed im September gerechnet. So ist in den USA die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche gefallen. Das BIP-Wachstum im Q2 fiel mit annualisiert 3,3 Prozent besser aus als noch in einer ersten Schätzung angenommen.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre  2,02    2,01   +0,01       8                       
5 Jahre  2,40    2,43   -0,03       15                      
10 Jahre 3,03    3,05   -0,02       32                      
30 Jahre 3,82    3,81   +0,01       51                      

spa/sto

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